Die perfekte Brust – Fachvereinigung bewertet zeitgemäße Operationsmethoden

Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) informiert über die Besonderheiten, Vorteile und Risiken aktueller Behandlungen zur Brustvergrößerung

(lifePR) ( München, )
Der Sommer ist heiß: Bikinis und knappe Kleidung sind jetzt angesagt und jeder möchte einen möglichst perfekten Körper präsentieren. Für Frauen sind besonders die Form und die Größe der Brust nicht nur ein wichtiger Aspekt ihrer körperlichen Erscheinung, sondern auch ein wesentlicher Teilaspekt ihres Selbstverständnisses. "Brustoperationen sind die am meisten gefragten Eingriffe bei Frauen, gefolgt von Fettabsaugen und Nasenoperationen", weiß Professor Christian J. Gabka, Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) und ausgewiesener Spezialist für Brustoperationen. Allerdings ist nicht jede Methode für jede Patientin gleichermaßen geeignet. "Abhängig von den individuellen Körpereigenschaften und den persönlichen Wünschen und Erwartungen sind unterschiedliche Techniken zu empfehlen", so Gabka weiter. "Darüber hinaus kursieren in den Medien Berichte über Behandlungen zur Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure, zu deren Langzeitwirkung es noch keine gesicherten Studien gibt." Im Sinne einer patientenorientierten Beratung stellt die VDÄPC daher nachfolgend aktuell diskutierte Methoden vor und informiert über ihre Vor- und Nachteile.

Vergrößerung mit Eigenfett - Von der Hüfte in die Brust?

Eine relativ neue Methode ist die Brustvergrößerung mit köpereigenem Fettgewebe. Dabei werden Fett- und Stammzellen aus dem Gewebe der Patientin entnommen und die Brust damit unterspritzt. Im Vorfeld der Operation muss das Unterhautfettgewebe der Brust für die spätere Injektion 'aufgelockert' werden. Hierzu ist das vierwöchige Tragen eines speziellen Saug-BHs notwendig. Diese Operation ist sehr aufwändig und dauert aufgrund der Fettgewinnung, -aufbereitung und -injektion fast dreimal länger als eine herkömmliche Brustvergrößerung mittels Implantat. Der Vorteil von einer Stammzellen- und Eigenfetttherapie ist die gute Verträglichkeit. "Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist sehr körperfreundlich. Da hier mit körpereigenem Gewebe gearbeitet wird, lösen die Zellen keine Abwehrreaktionen aus" erklärt Professor Gabka. "Die Patienten können bei dieser Methode eine Vergrößerung um bis zu einen Cup erreichen." Eine endgültige Beurteilung des Ergebnisses ist jedoch erst fünf bis sechs Monate nach der Operation möglich. Insgesamt verliert die Brust bis dahin 40 bis 50 Prozent an Volumen im Vergleich zum Zeitpunkt unmittelbar nach der Operation. Nachteile dieser Methode sind die relativ hohen Kosten sowie gegebenenfalls ein häufig erforderlicher Zweiteingriff.

Hyaluronsäure - Faltenkiller oder Brustvergrößerer?

Die Brustvergrößerung durch Macrolane, einer Hyaluronsäure, wird vom Hersteller derzeit als die neueste Entdeckung in der ästhetisch-plastischen Chirurgie gehandelt. Positiv hervorgehoben wird bei dieser Methode, dass sie ohne einen operativen Eingriff erfolgt und schnell und weitgehend narbenfrei verläuft. Professor Gabka sieht die Methode jedoch kritisch: "Problematisch ist, dass zu dieser Behandlungsart noch keine empirischen Langzeitstudien vorliegen und man daher nicht mit Sicherheit sagen kann, ob der synthetische Stoff Macrolane im Brustdrüsengewebe zu Zysten- oder Granulombildung führt. Außerdem kann eine entsprechende Fremdkörperreaktion die Erkennung von Brustkrebs erschweren." Zudem ist die Behandlung mit Hyaluronsäure vergleichsweise teurer. Alle neun bis zwölf Monate muss das Mittel neu injiziert werden, um das gewünschte Brustvolumen zu erhalten. Aus Erfahrungsberichten sind darüber hinaus auch Schwierigkeiten bei der korrekten Einbringung der Hyaluronsäure bekannt.

Silikon-Implantat - Der Klassiker hält, was er verspricht!

Die Brust mit Silikongel-Implantaten zu vergrößern ist wohl die bekannteste Methode. Dieser "Klassiker" wird seit den Anfängen der operativen Brustaugmentation eingesetzt und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. "Heute sind Silikonimplantate auslaufsicher und werden in den unterschiedlichsten Größen und Formen angeboten. Die Patienten erhalten so langfristig ihre gewünschte Brust", erklärt Gabka. Neben Silikonkissen werden auch Kochsalzimplantate zur Brustvergrößerung genutzt. Sie ermöglichen besonders bei unterschiedlich großen Brüsten eine individuelle Anpassung. So kann bei bestimmten Modellen eine Angleichung der Implantatgröße noch bis zu sechs Monate nach dem Eingriff ambulant durchgeführt werden. Mit Hydrogel gefüllte Silikonhüllen sind in Deutschland eine ebenfalls zugelassene Methode. Sojaöl-Implantate dürfen hingegen seit einigen Jahren aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden.

Zufrieden mit dem Ergebnis - Sorgfältige Arztwahl ist Pflicht

Wie jede Operation birgt auch die Brustvergrößerung gewisse Risiken. Um eine höchstmögliche Sicherheit und Qualität bei der Behandlung zu gewährleisten, ist es wichtig sich im Vorfeld umfassend zu informieren. Ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist unumgänglich, um die zur Verfügung stehenden Methoden zu bewerten und die für den eigenen Körper am besten geeignete auszuwählen. Fachärzte in ihrer Nähe finden Interessierte unter www.vdaepc.de. Zusätzlich kann hier unter "Aktuelles & Presse" eine Beratungs-Checkliste heruntergeladen werden. Sie bietet Patienten eine praktische Anleitung für ihr Beratungsgespräch.
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