Montag, 25. Juni 2018


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vbw erwartet 2018 schwächeres Exportwachstum

Brossardt: "Unsicherheiten auf globalen Märkten"

München, (lifePR) - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. prognostiziert für das Jahr 2018 ein schwächeres Exportwachstum als im Vorjahr. „Wir rechnen im neuen Jahr mit einem bayerischen Ausfuhrplus von 3,5 Prozent – trotz des geringeren Exportwachstums ist das ein starker Wert. Grund sind die etwas niedrigeren Wachstumsprognosen für die EU-Staaten inklusive des Vereinigten Königreichs. Auch für China und Japan wird ein leicht schwächeres Wirtschaftswachstum erwartet. Im Gegenzug wird für die USA mit einer moderaten Beschleunigung des Wachstums gerechnet. In Indien sollte das Wachstum nochmal stärker ausfallen als 2017 und in Brasilien wird eine zunehmende konjunkturelle Erholung erwartet“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Es bleiben jedoch große Unsicherheiten auf den globalen Märkten, etwa durch die konkrete Ausgestaltung des Brexit und fortbestehende protektionistische Tendenzen in den USA.“

Im Jahr 2017 sind die bayerischen Ausfuhren etwas stärker gewachsen als für 2018 prognostiziert: Voraussichtlich werden die Exporte im Gesamtjahr 2017 um 4,9 Prozent zugelegt haben. „Positive Impulse erhielten die Exporte Bayerns 2017 aus vielen Märkten, vor allem aus der Eurozone und den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten sowie aus den USA und Asien. Die Ausfuhren nach Russland ziehen von niedrigem Niveau aus ebenfalls wieder an. Rückläufig waren 2017 hingegen weiterhin die Exporte nach Brasilien sowie in das Vereinigte Königreich und in die Türkei. Die Ausfuhren in die USA haben zugelegt“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Der vbw Exportindex stellt das gewichtete Wirtschaftswachstum der wichtigsten Absatzmärkte bayerischer Produkte dar. Berücksichtigt werden 60 Länder, die insgesamt über 97 Prozent der bayerischen Ausfuhren auf sich vereinen. Die einzelnen Länder werden mit ihrem Anteil an den bayerischen Exporten gewichtet.

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