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Pressemitteilung BoxID: 347139 (Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.)
  • Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.
  • Kreuzberger Ring 64
  • 65205 Wiesbaden
  • https://www.vcg.de
  • Ansprechpartner
  • Johannes Podszun
  • +49 (611) 34104-12

Sport der Generationen: Golf für jedes Alter

(lifePR) (Wiesbaden, ) Golf ist ein sportliches Freizeitvergnügen, das es wie kaum ein anderes vermag, die Generationen miteinander zu verbinden. Die Regeln des grünen Sports gleichen Alters- und Leistungsunterschiede aus. Es sind viele Aspekte, die Jung und Alt am Golfen faszinieren. Die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) hat einige ihrer rund 22.000 Mitglieder und den Golf-Pro Peter Koenig gefragt, was für sie das Besondere an ihrem Sport ist.

Wiesbaden, im September 2012. Wer sich einmal mit dem Golfvirus angesteckt hat, der kommt so schnell nicht mehr von diesem Sport los. Dabei ist es egal, ob der Spieler nun fünf oder 75 Jahre alt ist. Auf dem Golfplatz genießen Spieler aller Altersklassen gemeinsam ihren Sport: Dank des individuellen Handicaps, das die Spielstärke eines Spielers bei der Berechnung des Ergebnisses berücksichtigt, können Anfänger problemlos mit erfahrenen Spielern auf die Runde gehen. Golf ist ein Sport für die ganze Familie - trotz verschiedener Interessenlagen. Denn ein golfender Teenager schätzt andere Dinge an seinem Sport, als es sein Spielpartner im Seniorenalter tut, wie Peter Koenig aus seiner Praxis als Golflehrer weiß: "In der Jugend begeistert die Dynamik, mit Mitte Zwanzig oder Dreißig steht dann eher die mögliche persönliche Höchstleistung im Mittelpunkt. In der Mitte des Lebens fasziniert die taktische Herausforderung, mit begrenzteren Mitteln gut zu scoren, und später sind die Freude an der Bewegung und das Spiel in der Natur meist am wichtigsten."

"Ich spiele für und gegen mich selbst"

Die Beobachtung des Profis können viele VcG-Mitglieder teilen. Ob allein auf der Driving Range oder in der Gruppe auf dem Platz: Sie genießen die Auszeit auf dem Grün und die kommunikativen und sportlichen Möglichkeiten. Brigitte Hahn schwingt seit 1999 als VcG-Mitglied den Schläger: "Ich schätze am Golfsport, dass ich ihn unabhängig betreiben kann ohne unbedingt einen Partner finden zu müssen. Ich spiele für und gegen mich selbst", erzählt die 60-Jährige aus Hattingen an der Ruhr. Diesen Aspekt schätzt auch Johannes Chun aus Frankfurt: "Ich mag das Wettspiel mit bzw. gegen mich selbst", sagt der 30-Jährige, der 2009 zur VcG kam und jetzt zu einem wohnortnahen Golfclub wechselt. "Aber auch die Möglichkeit, locker und lange mit Freunden sportlich aktiv zu sein und sich dennoch unterhalten zu können, ist wichtig für mich."

"Jeder Schlag ist eine neue Herausforderung"

Sascha Hermann aus der Nähe von Bad Kreuznach schätzt die sportliche Anforderung: "Golf ist anspruchsvoll, es gibt keine Garantie auf eine gute Runde, auch dann nicht, wenn man bereits eine gewisse Spielstärke erreicht hat. Jeder Schlag ist eine neue Herausforderung." Wie die meisten Golfer spielt er gerne mit anderen Altersstufen zusammen: "Mein jüngster Mitspieler im Rahmen einer Turnier- oder Privatrunde war 15 Jahre alt, der älteste 93. Dadurch habe ich den Eindruck gewonnen, dass jüngere Golfer mehr Wert auf das Sportliche legen, während ältere eher die Schwerpunkte auf Geselligkeit und Spaß beim Golfen setzen." Spannend findet der 39-Jährige die gegenseitige Beeinflussung: "Bei jüngeren, ambitionierten Mitspielern wird auch eher mein sportlicher Ehrgeiz geweckt, während ich es bei älteren Mitspielern - zumindest bei Privatrunden - etwas lockerer angehen lasse. Da unterhält man sich auch mal über Dinge, die nichts mit Golf zu tun haben."

"Voneinander lernen und beruflichen Stress ausgleichen"

Auch Ute Kreft aus Darmstadt geht gerne mit Spielern anderer Altersstufen und Handicap-Stärken auf den Platz: "Spieler unterschiedlichen Alters haben ein anderes Spielverhalten und hier kann man stets voneinander lernen, sowohl von sehr viel jüngeren guten Spielern als auch von erfahrenen älteren Spielern", sagt die 48-Jährige. Kreft hält ihrem Sport bereits seit zwölf Jahren die Treue: "Ich ziehe - inzwischen - den Golfsport anderen Sportarten vor, die ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben darf. Der Golfsport fasziniert einerseits durch seine Herausforderung und Komplexität in der Motorik und andererseits durch die Möglichkeit, in seiner Ausübung mehrere Stunden abzutauchen und abzuschalten. Insofern sehe ich Golf als einen guten Ausgleich zu meinem beruflichen Stress. Zwar benötigt man eine gewisse Ausdauer und Übungsdisziplin, wird dann aber auch durch Erfolge in seinem eigenen Spielfortschritt belohnt. Wie jeder andere Individualsport gibt Golf dem Spieler daher

"ehrlich" als Erfolg zurück, was er als Übungsintensität investiert hat."

"Verbundenheit mit der Natur und die Schönheit der Plätze"

Entspannung findet auch Pensionär Horst Rehders bei seinem Sport. "Das Besondere am Golfen ist für mich die Verbundenheit mit der Natur an der frischen Luft. Ich mag den Anblick der schönen Golfplätze und schätze es, mit Gleichgesinnten mein Hobby teilen zu können. Der gesundheitliche Aspekt ist natürlich auch wichtig", erklärt der 63-Jährige. Als wichtig für seine Altersgruppe sieht der Hamburger, der mit 56 Jahren durch Arbeitskollegen zu seinem Sport kam, es an, dass man hier auch in höherem Alter noch große Erfolge haben kann. "Es fasziniert mich, dass ich noch Bälle schlagen kann, wie ein Profi - oder zumindest kann ich mich dem annähern."

Wer glaubt, dass Golf hauptsächlich etwas für Menschen um die 50 Jahre ist, der irrt!

Golf ist eine der wenigen Sportarten, die bis ins hohe Alter und gemeinsam mit Jung und Alt ausgeübt werden können, denn: "Beim Golfen spielt zwar jeder für sich, doch die Gruppe bleibt im Flight stets zusammen. Golfspieler mit völlig unterschiedlichen Leistungsniveaus können im fairen Wettbewerb gegeneinander antreten. Beim Golf hat jeder die Chance, den anderen zu schlagen", weiß Marco Paeke, Geschäftsführer der VcG, einem der größten Sportvereine Deutschlands. Er hat einen Tipp für alle, die mit ihrer Familie oder Freunden in Schwung kommen und den Trendsport ausprobieren möchten, bevor sie sich für einen Club oder die VcG entscheiden: "Bundesweit gibt es rund 360 öffentliche Golfplätze und -anlagen, auf denen das Golfen, teilweise auch ohne Platzreife, möglich ist. Diese Plätze sind ideal, um Golfluft zu schnuppern und zu schauen, ob einem der Sport Spaß bringt."

Mehr Informationen unter www.vcg.de und Tel.-Nr.: 0611 / 34104-0.

Befragter Experte:

Peter Koenig. Führte als Trainer die Damen-Golfnationalmannschaft zur Vize-Golfweltmeisterschaft, ist PGA-Master-Professional, Diplom-Sportlehrer (DSH) und A-Lizenz-Trainer (DOSB). Er bietet in seiner Golfschule "Erfolgreich golfen" beim Mainzer Golfclub und in der Golf-Indoorhalle Mainz Kurse an. www.erfolgreich-golfen.de

Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.

Die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. (VcG): Die VcG ist mit rund 22.000 aktiven Mitgliedern (Stand: 12/2011) der größte Golfverein Deutschlands. Als einzige vom Deutschen Golf Verband (DGV) anerkannte Interessenvertretung clubfreier Golfspieler bietet der Verein ein kostengünstiges und flexibles Mitgliedschaftsmodell innerhalb der Verbandsstrukturen: Für einen Jahresbeitrag von 195,- Euro können VcG-Mitglieder weltweit gegen Greenfee Golf spielen - allein in Deutschland stehen ihnen rund 700 Golfanlagen offen. Ziel des 1993 vom DGV gegründeten Vereins ist es, mehr Menschen für den Golfsport zu begeistern und seine Popularisierung zu fördern. Zu diesem Zweck stellt die VcG die jährlich aus ihren Mitgliedsbeiträgen erwirtschafteten Überschüsse dem DGV für die Finanzierung von Förderprojekten zur Verfügung. Bis heute hat der Verein über 17 Millionen Euro (Stand: 12/2011) bereitgestellt - und gehört damit zu den bedeutendsten Förderern des Golfsports in Deutschland.