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Pressemitteilung BoxID: 522290 (Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.)
  • Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.
  • Kreuzberger Ring 64
  • 65205 Wiesbaden
  • https://www.vcg.de
  • Ansprechpartner
  • Johannes Podszun
  • +49 (611) 34104-12

Schwungvolle "Senioren": 50 ist das neue 30

(lifePR) (Wiesbaden, ) Der geburtenstärkste Jahrgang aller Zeiten begeht in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Zum alten Eisen gehören viele der Babyboomer jedoch nicht: Mit coolen Sportarten und anderen angesagten Freizeittrends halten sie sich fit. Die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) hat sich die Generation genauer angeschaut und erklärt, warum gerade Golf der ideale Sport für den modernen 50er ist.

Ein Blick auf die Rotweinflasche und schon fällt der Satz "ein wirklich guter Jahrgang". Der Spruch könnte auch für die 1964 Geborenen gelten. 1.357.304 Kinder erblickten damals in Deutschland das Licht der Welt. So viele waren es nie mehr danach. Zum Vergleich: 2013 wurden gerade einmal 673.544 Babys geboren.* Aber nicht nur zahlenmäßig zeigt sich diese Generation besonders vital. Während sich viele Jahrgänge zuvor in dem Alter schon mit Rente und Lebensabend beschäftigten, denkt die heutige "Middle" oder "Best Ager" genannte Spezies noch lange nicht ans Aufhören und hat, dank moderner Kleidung und Kosmetik, oftmals auch optisch nichts mit "Senioren" von einst gemein. Junggebliebene wie Brad Pitt, Keanu Reeves, Jan Josef Liefers und Frauke Ludowig verbindet noch mehr als das vitale Alter von 50: Sie alle sind nicht nur sehr erfolgreich, gut aussehend und prominent, sondern spielen auch leidenschaftlich gerne Golf. Aber was motiviert sie?

Golf als Ausdruck eines neuen Lebensgefühls

Die meisten 50-Jährigen befinden sich in einer Lebensphase, in der sie nach Kindererziehung und beruflicher Verwirklichung wieder mehr Zeit für sich haben. Jetzt gilt es, sich - sofern die Gesundheit mitspielt - neuen Herausforderungen zu stellen. Die materiellen Möglichkeiten dafür sind oftmals vorhanden. Viele 50-Jährige wollen heute etwas erleben und stellen hohe Ansprüche an ihre Freizeitaktivitäten. Die Wilden unter ihnen gehen auf Rock-Konzerte, wagen aufregende Fernreisen, das Bungeejumping, laufen Marathon und gehen im Fitness-Studio an ihre Grenzen, die Ruhigeren setzen auf Kunst und Kultur, besuchen nochmal die Universität, buchen Golf- und Yoga-Kurse. "Letztendlich sollte für die meisten ein perfekter Mix aus Action, Wellness und Happening mit Freunden dabei herausspringen", vermutet VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. "Und genau hier empfiehlt sich der Golfsport als Ideallösung für diese so zahlenmäßig dominante Generation. Er gibt ihnen die Selbstbestätigung und das Gefühl, es mit jeder Altersgruppe aufnehmen zu können." Wenig verwunderlich also, dass die Zahl der 50-jährigen Golfspieler seit Jahren steigt.**

Mit Golf die besten Jahre rocken

Gerade der Golfsport bietet den Best Agern die Möglichkeit, etwas für das körperliche und geistige Wohlbefinden zu tun, nach Jahrzehnten im Büro endlich die Natur zu genießen und sich nochmal im Wettkampf auch gegen jüngere Generationen zu behaupten, wie zum Beispiel Golfpunk Miguel Angel Jimenez. Der Spanier mit dem roten Zopf, selbst in diesem Jahr 50 geworden, steht auf Rotwein und Zigarren, zählt zu den besten Golfspielern der Welt und spielt jetzt seine 23. Profisaison. Seinen jüngeren Kollegen macht er nicht nur beim Abschlag, sondern auch in Sachen Coolness einiges vor. Seine Posen auf dem Platz sind legendär.

Beim Golfen zeigt sich oft, dass Lebenserfahrung und Ausgeglichenheit mehr wert sind, als die Kondition eines 20-Jährigen. "Nur beim Golfen können unterschiedlich starke Spieler gegeneinander antreten, also Geübte und Ungeübte auf Augenhöhe in einen fairen Wettbewerb treten", erklärt Dr. med. Holger Herwegen, Sportmediziner und -wissenschaftler aus Köln.

Kreative Lösung, um sich fit zu halten

Aber nicht nur der sportliche Ehrgeiz wird geweckt, auch der so wichtige Gesundheits- und Fitnessaspekt spielt für die Babyboomer eine große Rolle. "Gerade gesundheitliche Risikofaktoren häufen sich ab dem 50. Lebensjahr. Sport wirkt Herz-Kreislauf-System betreffenden Einschränkungen entgegen und regt zugleich die kognitiven Leistungen an. Auch der Haltungs- und Bewegungsapparat profitiert von moderatem, langfristig durchgeführtem und motivierendem Training", erklärt Herwegen. Letztendlich geht es darum, dass die Best Ager ihre jugendliche Spritzigkeit noch weiter beibehalten wollen. "Der Golfsport zählt zu den kreativeren Lösungen, um den gesundheitlichen Erhaltungs- und Optimierungsbedarf zu decken. Golfer entwickeln Problemlösungsstrategien während des Spiels, was unter anderem positiven Stress erzeugt. Neben den mentalen müssen auch koordinative Herausforderungen wie die richtige Schwungtechnik gemeistert werden. Zudem bedeutet die Weite eines Golfplatzes eine maßvolle, langandauernde und wechselnd intensiven Ausdauerbelastung für Spieler", sagt Herwegen.

Höhere Lebenserwartung dank Golf

Über die langfristige positive Wirkung von Golf gibt es ebenfalls erste Erkenntnisse. "Je besser das Handicap ist, umso niedriger die Sterblichkeit. Aus einer schwedischen Studie ergibt sich, dass regelmäßiges Golfspielen die Lebenserwartung um bis zu 4 Jahre verlängert, das heißt, im Vergleich zur nicht sportlich aktiven Bevölkerung sinkt die Sterblichkeit", sagt Prof. Dr. Herbert Löllgen, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin. Eine durchschnittliche Golfrunde dauert an die 4 bis 5 Stunden und ist 8 km lang. Es versteht sich von selbst, dass der Körper bei einer solchen Anstrengung Kalorien verbraucht. Bereits längeres Gehen über das hügelige Gelände eines Golfplatzes hat eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Als grober Anhaltspunkt sind 10.000 Schritte festgelegt, die man vorbeugend pro Tag zurücklegen sollte. "Dreimal in der Woche einen 9-Löcher-Kurs bei einer Herzfrequenz von 130 Schlägen spielen - so absolvieren Best Ager ein optimales Gesundheitstraining und beugen Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall effektiv vor. Trotz dieser Faustregel sollten Sportinteressierte sich einer sportmedizinischen Untersuchung unterziehen und im interdisziplinären Austausch mit dem Fachmann einen individuell abgestimmten Trainingsplan erstellen", ergänzt Herwegen, der als Sportmediziner analog dazu sogar spezielle Golfsprechstunden anbietet.

Golf bedeutet vor allem aber auch einen gewissen Lifestyle zu leben. Im Einklang mit der Natur genießen die Best Ager die Ruhe eines Golfplatzes oder haben einfach eine schöne Zeit im Kreis von Freunden.

*Statistisches Bundesamt, 2014
**DGV-Statistik, 31.12.2013 Abdruck honorarfrei.

Über die Experten:

Dr. med. Holger Herwegen arbeitet als niedergelassener Sportmediziner in Köln sowie als Oberarzt in der Klinik Lindenplatz in Bad Sassendorf. Der Chirurg und Sportwissenschaftler ist spezialisiert auf den Bereich der Haltungs- und Bewegungsdiagnostik und -therapie. Er ist Initiator der nationalen wissenschaftlichen Bestrebungen in der aufstrebenden Sportart Golf.
Tel. 0171 - 5280952 / Mail: holger.herwegen@t-online.de

Prof. Dr. Herbert Löllgen, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin Cardiology Consultant of ESA. Tel. 02191-65354

Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.

Die VcG ist mit rund 23.000 aktiven Mitgliedern (Stand: 12/2013) der größte Golfverein Deutschlands. Als einzige vom Deutschen Golf Verband (DGV) anerkannte Interessenvertretung clubfreier Golfspieler bietet der Verein ein kostengünstiges und flexibles Mitgliedschaftsmodell innerhalb der Verbandsstrukturen: Für einen Jahresbeitrag von 195,- Euro können VcG-Mitglieder weltweit gegen Greenfee Golf spielen - allein in Deutschland stehen ihnen mehr als 730 Golfanlagen offen. Ziel des 1993 vom DGV gegründeten Vereins ist es, mehr Menschen für den Golfsport zu begeistern und seine Popularisierung zu fördern. Zu diesem Zweck stellt die VcG die jährlich aus ihren Mitgliedsbeiträgen erwirtschafteten Überschüsse dem DGV für die Finanzierung von Förderprojekten zur Verfügung. Bis heute hat der Verein rund 20,4 Millionen Euro (Stand: 1/2014) bereitgestellt - und gehört damit zu den bedeutendsten Förderern des Golfsports in Deutschland.