Golf: Trendsport mit kreativem Entwicklungspotenzial

(lifePR) ( Wiesbaden, )
Die Welt des Golfsports ist groß, bunt und variantenreich. Von Swin- über Cross- und Icegolf bis hin zur klassischen Variante: Es gibt viele Möglichkeiten in Schwung zu kommen. Die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) stellt die spannendsten Ausprägungen vor.

Golf ist mitnichten gleich Golf. Im Mittelpunkt steht natürlich immer ein kleiner Ball, der mit möglichst wenigen Schlägen in ein Loch bugsiert werden muss. Doch die Art und Weise in der dies geschieht, kann sich erheblich unterscheiden. Die Vielfalt an Variationen des Golfsports ist mittlerweile enorm. Die Möglichkeiten reichen vom Spiel auf öffentlichen Anlagen über Speedgolf, Icegolf, Heligolf, Crossgolf, Swingolf, Indoorgolf und die traditionelle Club- oder VcG-Mitgliedschaft bis hin zum Hickory-Golf, der historisch orientierten Variante des Golfsports. Exotische Spielarten wie Iceoder Heligolf, bei denen man auf Eis und Schnee den Schläger schwingt, bzw. an einem Tag gleich mehrere Plätze mit dem Helikopter anfliegt, machen klar: Golf ist zu einer Trendsportart geworden, die sich kreativ weiterentwickelt. Spaß-Ableger der traditionellen Form machen Golf für verschiedene Spielertypen zu einer attraktiven und interessanten Freizeitbeschäftigung, die man aber je nach Gusto auch klassisch ausüben kann.

Schnelles Spiel auch abseits des Greens: Crossgolf und Speedgolf

Gepflegter Rasen und eine sorgfältig ausgeklügelte Anlage sind Crossgolfern egal. Sie frönen ihrem Hobby an jedem nur denkbaren Ort, nur nicht auf dem Golfplatz. Ob auf dem Feld oder in einer Industriebrache - der Schläger wird überall geschwungen. "Crossgolf ist Golfsport ohne großes Regelwerk und ohne die Etikette, die man vom normalen Golf kennt", beschreibt Hubertus Greb, Vorstandsmitglied des Crossgolf Waldbröl e.V., seinen Sport. Üblicherweise wird mit nur einem Schläger gespielt. Gekauft wird das Material meistens gebraucht im Internet. Trotz des weitgehenden Verzichts auf ein Regelwerk ist den Crossgolfern eine Sache jedoch sehr wichtig: "Das ist die Sicherheit. Es wird kein Abschlag getätigt, wenn Personen oder Tiere verletzt oder Sachen beschädigt werden könnten", betont Hubertus Greb.

Die Golfer-Kollegen aus der Speed-Fraktion tummeln sich hingegen ausschließlich auf Golfplätzen. Sie verbinden in ihrem Hobby Spaß, Kondition, Fitness und Konzentration, indem sie auf ihren Runden ordentlich Tempo machen. Zwischen den Schlägen muss gelaufen werden. Gehen ist beim Speedgolf nur im Falle einer Verletzung erlaubt. Dementsprechend setzt sich das Ergebnis einer Speedgolf-Partie aus der Schlagzahl und der Laufzeit zusammen.

Einfach und rustikal: Swingolf

Da, wo der Platz für traditionelle Golfanlagen nicht gegeben ist, finden sich immer öfter Swingolfplätze. Denn die Bahnen bei dieser Golfvariante sind maximal 300 Meter lang. Die Bewegung, der "Swin(g)", ähnelt der des traditionellen Golfs. Hier geht es jedoch deutlich rustikaler zu. Die Art der Kleidung spielt keine Rolle, gerne wird ein mit Proviant bepackter Bollerwagen mitgezogen. Gespielt wird Swingolf mit vereinfachten Regeln und nur einem Schläger, dessen Kopf aber drei Seiten hat: eine für lange Schläge, eine für höhere Schläge und eine für das Putten. Der Ball ist größer als das klassische Pendant und aus Gummi, daher ist er auch weicher und weniger verletzungsgefährlich.

Das Original: Klassisches Golfen

Der weitaus größte Teil der deutschen Golf-Gemeinde - etwa 625.000 Spieler - übt den Sport in seiner ursprünglichen Variante aus. Aus guten Grund: Denn für Spieler, die das "Original" erleben, auf ausgewachsenen Golfplätzen spielen, über ein international gültiges Handicap verfügen und weltweit an Turnieren teilnehmen möchten, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Mitgliedschaft in einem Golfclub - oder die Mitgliedschaft bei der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG).

Will man viel und oft auf dem gleichen Platz spielen, empfiehlt sich die Clubmitgliedschaft. In Deutschland kostet die Jahresspielgebühr bei einem Club mit einer 18-Löcher-Anlage durchschnittlich zwar rund 1.400,- Euro - dafür kann man den "eigenen" Platz aber auch ohne Zusatzkosten so oft nutzen wie man möchte.

Für Spieler, die clubungebunden nur gelegentlich eine Runde drehen oder auf möglichst vielen verschiedenen Plätzen spielen wollen, eignet sich die clubfreie Mitgliedschaft. Bei dieser Form der Mitgliedschaft zahlt man 195,- Euro im Jahr und spielt weltweit ausschließlich gegen eine Platzgebühr, das Greenfee. Zusätzliche Kosten fallen also nur an, wenn man spielt. Dass der Spaß auch beim klassischen Golfspiel im Mittelpunkt steht, weiß Marco Paeke, Geschäftsführer der VcG. "In Deutschland erfreut sich unsere Sportart seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit - die Anzahl der Aktiven hat sich innerhalb der letzten 15 Jahre mehr als verdoppelt." Ein Trend, der weiter anhält. "Golf macht einfach Spaß und eignet sich für jeden, der Freude an der Bewegung hat, die frische Luft schätzt und die Natur liebt", so Paeke.

Mehr Informationen unter www.vcg.de und Tel.-Nr.: 0611 / 34104-0.
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