Sana-Kliniken: ver.di fordert Aufwertung der Gesundheitsberufe

Verhandlungen über Konzerntarifvertrag beginnen

(lifePR) ( Berlin, )
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht mit der Forderung nach einer deutlichen Aufwertung aller Tätigkeiten in die Verhandlungen zum Konzerntariftarifvertrag für die Sana-Kliniken, die am heutigen Dienstag (10. Januar 2017) in Berlin beginnen. Betroffen sind etwa 10.000 Beschäftigte in den 20 Kliniken der Sana Kliniken AG, die unter den Geltungsbereich des Konzerntarifvertrages fallen.

ver.di fordert ab 1. Januar 2017 eine lineare Anhebung der Entgelte um sechs Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Vergütung für Auszubildende soll in allen Berufsgruppen und Ausbildungsjahren um jeweils 150 Euro monatlich angehoben werden. Der Garantiebetrag im Rahmen der Erfolgsbeteiligung der Sana-Klinik-Beschäftigten soll von heute 50 Prozent auf künftig 75 Prozent eines Monatsentgeltes steigen. Darüber hinaus fordert ver.di Verbesserungen bei den Eingruppierungen analog zu den Regelungen in kommunalen Krankenhäusern.

"Die Beschäftigten in den Sana Kliniken erwirtschaften mit ihrem Engagement und ihrer Arbeit ein deutliches Gewinnwachstum des Konzerns. Die Profitabilität ist laut Konzern deutlich gestiegen. Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf eine angemessene Bezahlung. Sana hat als großer Klinikkonzern eine Mitverantwortung dafür, dass Gesundheitsberufe attraktiver werden, um dem Fachkräftemangel begegnen zu können", betonte Sylvia Bühler, Mitglied des
ver.di-Bundesvorstandes.

 
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