Luftfahrtbundesamt gefährdet Arbeitsplätze bei Air Berlin

(lifePR) ( Berlin, )
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die Entscheidung des Luftfahrtbundesamtes, 34 sogenannte Codeshare-Flüge nicht zu genehmigen.

"Mit der Entscheidung gefährdet die Behörde tarifierte und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland", betont Peter Büddicker, bei ver.di für den Luftverkehr zuständig. Damit nehme die Angst vor Arbeitsplatzverlust bei den Air Berlin-Beschäftigten zu. Das Verbot treffe zwar formal die Etihad, der wirtschaftliche Schaden liege aber bei dem deutschen Carrier, der damit ein wichtiges Standbein verliere.

"Da die Verbindungen nachgefragt werden, ist zu befürchten, dass andere ausländische Carrier wie Turkish Airlines oder Qatar Airways die Gewinner sind", erklärt Büddicker. Für Air Berlin, die durch die Luftverkehrssteuer ohnehin stark gebeutelt sei, sei die Folgewirkung der Entscheidung noch völlig unklar. In jedem Fall werde das bisherige Geschäftsmodell überprüft.

In den kommenden Tarifverhandlungen stehe für ver.di daher die Beschäftigungssicherung im Vordergrund, so der Gewerkschafter. "Wir wollen tariflich geregelte sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland erhalten."
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