Kleine Portionen - ganz groß

Online-Marktcheck der Verbraucherzentrale zu Portionsgrößen in Restaurants - enttäuschendes Fazit

(lifePR) ( Mainz, )
Bei einem Restaurantbesuch können Gäste selten Hauptspeisen in unterschiedlichen Portionsgrößen wählen, so lässt sich das Ergebnis eines stichprobenartig durchgeführten Marktchecks der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zusammenfassen. Die Ernährungsexperten haben im Februar und März 63 Online-Speisekarten von Gaststätten in sechs rheinland-pfälzischen Städten unter die Lupe genommen. "Lediglich bei vier der 63 geprüften Speisekarten können Gäste Hauptgerichte in unterschiedlichen Portionsgrößen wählen", lautet das ernüchternde Fazit von Ernährungsexpertin Susanne Umbach. In einer Umfrage will die Verbraucherzentrale jetzt herausfinden, ob Kunden sich verschiedene Portionsgrößen in Restaurants wünschen oder bereits positive Erfahrungen gemacht haben. Interessierte können sich unter www.vz-rlp.de/kleineportionenganzgross beteiligen.

Zwar bieten knapp die Hälfte der Restaurants Kinderteller an, aber nur in jedem achten gibt es auch so genannte Seniorengerichte. Beide Varianten bieten meist wenig Auswahl und sind für viele Restaurantbesucher uninteressant, kritisiert die Verbraucherzentrale. Zudem sind die Kinderteller häufig altersbeschränkt. Die gastronomischen Betriebe sollten sich dem Zeitgeist anpassen und Hauptspeisen in unterschiedlichen Portionsgrößen offensiv in der Karte bewerben, fordert Umbach.

Übrigens sind kleine Portionen meist nicht viel preiswerter als normalgroße. Die Lebensmittel an sich machen nur einen kleinen Teil des Preises für ein Gericht aus. Dienstleistungen wie zum Beispiel Miete oder Service fallen dagegen in gleicher Höhe wie bei einer normalgroßen Portion an.

Tipp der Verbraucherzentrale: Gäste können selbst aktiv werden und nach kleineren Portionen im Restaurant fragen, beziehungsweise sich die Reste ihres Essens einpacken lassen.

Diese Aktion unterstützt die gemeinsame Dialogreihe "Lebensmittel mehr wertschätzen - Lebensmittelverluste verringern" von Verbraucherzentrale und Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.