Dienstag, 19. Juni 2018


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Das gewisse Extra beim Arzt

Sind IGeL-Angebote sinnvoll oder Abzocke?

Mainz, (lifePR) - Laserbehandlung bei Krampfadern, professionelle Zahnreinigung oder Hautkrebsfrüherkennung – soll ich beim Arzt wirklich etwas extra zahlen? Patientinnen und Patienten fühlen sich in Praxen oft überrumpelt, wenn ihnen sogenannte IGeL-Angebote gemacht werden. Die Abkürzung steht für „Individuelle Gesundheitsleistungen“, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet werden. Schätzungsweise werden in Deutschland im Jahr 18 Millionen solcher Dienste abgerechnet. Genaue Zahlen oder Qualitätskontrollen gibt es nicht. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „IGeL-Angebote beim Arzt. Was Sie über private Zusatzleistungen wissen müssen“ bietet eine Orientierung auf dem unübersichtlichen Markt.

Das Buch informiert über Kosten, Nutzen und Risiken der Selbstzahlerleistungen und gibt Tipps für das Gespräch mit dem Arzt. Außerdem erklärt es, warum die Kassen nur die Kosten für Untersuchungs- und Behandlungsmethoden übernehmen, die medizinisch wirklich notwendig sind. Für alle, die darüber hinausgehen wollen, stellt der Ratgeber die 24 häufigsten IGeL-Angebote vor – von der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bis zum Thrombose-Check. So sind die Leserinnen und Leser beim nächsten Arztbesuch bestens vorbereitet, wenn ihnen mal wieder eine private Mehrleistung, Vorsorge Plus oder Servicemedizin angeboten wird.

Der Ratgeber hat 200 Seiten und kostet 12,90 Euro, als E-Book 9,99 Euro.

Bestellmöglichkeiten:

Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und im Buchhandel erhältlich.

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist eine anbieterunabhängige, überwiegend öffentlich finanzierte, gemeinnützige Organisation. Seit mehr als 50 Jahren informiert, berät und unterstützt sie Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen des privaten Konsums und vertritt Verbraucherinteressen bei Unternehmen, Politik und Verbänden. Die Verbraucherzentrale hat 19 Mitgliedsverbände und über 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorstand ist Ulrike von der Lühe.

Arbeitsschwerpunkte sind Verbraucherrecht, Telekommunikation und Medien, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Energie und Bauen, Lebensmittel und Ernährung sowie Gesundheit und Pflege. Anlaufstellen für persönliche Beratung sind sechs Beratungsstellen und sechs Stützpunkte in Rheinland-Pfalz. Ratsuchende können sich auch telefonisch oder per E-Mail beraten lassen. Im Internet ist die Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale-rlp.de zu finden.

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