Wieder viele Spam-Mails unterwegs

Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Emails mit gefährlichem Anhang

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
In diesen Tagen erhalten viele Verbraucher bundesweit wieder dubiose E-Mails, in deren Anhang sich sogenannte Trojaner und sonstige Schadsoftware befinden - Programme, die sich auf dem PC des Empfängers installieren und Daten ausspähen können. In der Mail wird der Empfänger als Nutzer begrüßt, zur Registrierung bei ominösen Email-Diensten beglückwünscht oder zur Mithilfe bei der Ausführung von Updates gebeten. Wer die angehängte zip-Datei oder einen der angegebenen Links anklickt, läuft Gefahr sich Schadprogramme einzufangen. Die Verbraucherzentrale Hessen hat hier nur einen Rat: Die Mail durch Löschen am besten gleich in den virtuellen Papierkorb schicken, keine persönlichen Daten preisgeben oder bestätigen und in keinem Fall auf Links oder Anhänge in solchen Mails klicken. Weiterhin empfiehlt es sich, Anti-Viren Programm und Internetbrowser stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Die Betreffzeilen und Texte sind vielfältig und zahlreich. Meistens geht es um angebliche (offene) Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen, Bestellbestätigungen oder Mahnungen. Diese Mails werden in der Aufmachung immer professioneller. Manche imitieren sehr geschickt das Erscheinungsbild des Unternehmens, das sie vortäuschen zu sein. Andere sind einfach nur plumpe Spam's, die allein schon durch die Anzahl der Rechtschreibfehler unschwer zu erkennen sind.

Aktuell sind auch Kunden von Sparkassen ein Ziel der Phisher. Die Betreffzeilen der verschiedenen Mails sind unterschiedlich, der Text aber identisch. Angeblich sei die Sparkasse - in einigen Mails interessanterweise als Sparkasse Germany bezeichnet - zusammen mit anderen Schweizer(!) Banken letztes Jahr Ziel eines Internetbetrugs gewesen. Daher sei jetzt aus Sicherheitsgründen ein Update nötig und man müsse seine Daten bestätigen. Hier stimmt kein Wort. Weitere aktuelle Betreffzeilen lauten: "Sichern Sie Ihre Online KONTO" und "Ihre Online-Banking" im Umlauf. Auch diese Mails sollten ungelesen in den virtuellen Papierkorb befördert werden.

Auch Kunden von Amazon stehen im Fokus der Betrüger. Hier werden uns derzeit vor allem Mails mit den Betreffzeilen " Bestellung Storniert" und "Kunden-Service Märrz 2013" gemeldet.

Weiterhin sind viele E-Mails im Umlauf, die auf Nutzer von PayPal zielen. Die aktuellen Betreffzeilen lauten unter anderem "Receipt for your PayPal payment to Vorname Nachname", "Ihre Mithilfe ist gefragt, Vorname Nachname" oder "Ihr PayPal Konto ist gesperrt! Ihre Mithilfe ist gefragt". Absender der Mails sind Onlineshops oder Geschäftsketten, mit denen man bisher nie geschäftlich zu tun hatte. Es geht dabei um Waren, die nie bestellt wurden und es werden in diesem Zusammenhang Mahnkosten für angeblich offene Rechnungen berechnet oder der Empfänger wird über Änderungen an Verträgen, die er nie abgeschlossen hat, benachrichtigt.

In allen diesen Fällen sollte man die Mail sofort löschen und weder auf einen Anhang noch einen Link klicken.

Ergänzende Informationen für Verbraucher:

- Persönliche Beratung zu Verbraucherrecht in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen
- Telefonische Beratung der Verbraucherzentrale Hessen zu Verbraucherrecht unter 0900 1 972010. 1,75 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise können abweichen.
- Kostenlose Informationen auf www.verbraucher.de
- Hessenweites Servicetelefon 0180 5 972010. 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunk maximal 0,42 € pro Minute. Informationen über das Beratungs- und Seminarangebote sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Keine Beratung!
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