Montag, 23. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 136310

Azofarbstoffe gehören nicht in Lebensmittel

Warnhinweis auf Verpackungen reicht nicht

Stuttgart, (lifePR) - Jede dritte bunte Süßware enthält einen oder mehrere der gesundheitlich umstrittenen Inhaltstoffe. Die Verbraucherzentrale fordert ein komplettes Verbot dieser Zutaten für Lebensmittel.

In 64 von 171 Süßigkeiten, Backdekors und Tortengüssen fand die Ver-braucherzentrale Baden-Württemberg auf der Zutatenliste die Angaben Azofarbstoffe Tartrazin (E 102), Gelborange (E110), Azorubin (E 122), Cochenillerot (E 124a), Allurarot (E129) oder Chinolingelb (E 104). Die An-gabe der E-Nummern der zugesetzten Farbstoffe auf Lebensmitteln ist ge-setzlich vorgeschrieben. Allerdings können die Zutaten bei entsprechend veranlagten Menschen so genannte Pseudoallergien auslösen. Schon lange werden mögliche Zusammenhänge zwischen Azofarbstoffen, Aufmerk-samkeitsdefiziten und Hyperaktivität bei Kindern diskutiert.

Ab Juli 2010 soll ein Warnhinweis "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" auf die Verpackungen für alle Lebensmittel mit Azofarbstoffen oder Chinolingelb. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hält das nicht für ausreichend. Sie fordert ein vollständiges Verbot der Farbstoffe in Lebensmitteln gemäß des Vorsorgeprinzips.

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