Freitag, 19. Januar 2018


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Bausparer können Kontogebühren zurückfordern

Verbraucherzentrale stellt Musterbrief für Betroffene bereit

Potsdam, (lifePR) - Am 9. Mai 2017 hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Fall der Bausparkasse Badenia AG Kontogebühren für Bauspardarlehen für unzulässig erklärt. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Brandenburg können Bausparer zu Unrecht gezahlte Gebühren nun zurückfordern.

„Das BGH-Urteil vom 9. Mai 2017 ist ein positives Signal für Verbraucher“, kommentiert Finanz- und Versicherungsexperte Erk Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Bausparer, die in ihren Unterlagen eine Kontogebühr für Bauspardarlehen finden, können diese mindestens für die letzten drei Jahre zurückfordern. Dabei hilft der Musterbrief der VZB, der online unter www.vzb.de/media247964A.doc verfügbar ist.

Bereits 2011 hatte der BGH solche Kontoführungsgebühren bei Bankdarlehen als unzulässig erklärt, weil die Verwaltung eines Darlehenskontos allein im Interesse des Instituts erfolge und damit keine Leistung für den Darlehensnehmer darstelle.

Weitere Informationen, insbesondere zu der aktuellen Kündigungswelle der Bausparkassen unter: www.vzb.de/bausparkassen-kuendigungswelle

Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Brandenburger Verbraucher gegenüber Wirtschaft und Politik. Sie bietet unabhängige Verbraucherberatung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitale Welt & Telekommunikation, Energie, Bauen & Wohnen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.

Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbrauchern gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf. Kürzlich feierte sie ihren 25. Geburtstag.

Aktuelle Informationen gibt es auf www.vzb.de und www.facebook.com/....

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