Erste Musterwohnung des Projekts "Alter leben" eingeweiht Wohnungsbaugenossenschaft Burgstädt lobt große Resonanz

(lifePR) ( Dresden, )
Als Höhepunkt des diesjährigen Genossenschaftsfestes in Burgstädt wurde am vergangenen Samstag erstmals der Prototyp einer altersgerechten Wohnung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Musterunterkunft der Wohnungsbaugenossenschaft Burgstädt konnte dabei neben vielen technischen Raffinessen vor allem mit dem einfachen Bedienkomfort punkten. Herz der intelligenten Wohnung ist der so genannte Homeserver - ein Computer, in dem alle Informationen der altersgerechten Wohnung zusammenlaufen. So wird die gesamte Wohnung beispielsweise von Sensoren kontrolliert, die jedes offen gelassene Fenster oder den noch eingeschalteten Herd an die Zentraleinheit, einen Touchscreen-Monitor, weitergeben. Dabei kommt der Rechner ohne aufwändige Befehle und komplizierte Tastenkombinationen aus. Auch ohne Vorkenntnisse erklärt sich das Gerät mit seinen extra großen Symbolen und Beschriftungen dem Benutzer von allein. Selbst wenn die Medikamente einmal vergessen werden, erkennt dies das System sofort: "Die Wohnung wacht auch über die Gesundheit ihrer Mieter", sagt WBG-Vorstand Rainer Richter.

Das Pilotprojekt "Alter leben" des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) verfolgt dabei das Konzept der "mitalternden" Wohnung. "Dabei ist uns wichtig, dass sich die Wohnung an die verändernden Lebens- und Leistungsanforderungen der Bewohner anpasst", so Dr. Axel Viehweger, Vorstand des VSWG. "Die Menschen sollen so lang wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu Hause sein können", so Dr. Viehweger weiter. "Dazu braucht der Mensch ein Netzwerk von Dienstleistungen, welches Aktivität fördert, die Selbstbestimmung nicht einschränkt und das Altern lebenswert gestaltet. Einhergehen muss das mit baulichen Veränderungen. In die Nutzung elektronischer Hilfsmittel muss der Mieter hineinwachsen", ergänzt Rainer Richter. So werden die Bereiche Sicherheit, Gesundheit, Komfort und Freizeit künftig durch mikroelektronische Bauelemente unterstützt, die als unauffällige Apparate im Hintergrund laufen, um den Bewohnern ein Höchstmaß an Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu garantieren. Unterstützt werden die mikroelektronischen Helfer dabei von einem geschulten Dienstleistungspersonal, das im Notfall dank der modernen Warnsysteme schnell eingreifen kann. So gibt es bereits heute eine Vernetzung mit Dienstleistungsanbietern wie der Begegnungsstätte der Volkssolidarität Kreisverband Glauchau/Hohenstein-Ernstthal e.V., einer Notrufzentrale der Volkssolidarität in Chemnitz sowie der Stadtverwaltung Burgstädt. Bisher kostet die Musterwohnung noch rund 60.000 Euro. Darum denkt Rainer Richter an eine Aufteilung der Kosten: "Wir hoffen auf eine Mischfinanzierung. Kranken- und Pflegekassen, Vermieter, der Staat müssen mit ins Boot. Aber auch der Mieter", so der WBG-Vorstand. In den nächsten Wochen wird die Musterwohnung auch einem breiteren Publikum offen stehen und soll am 1. Januar 2011 dann zum ersten Mal vermietet werden.

Der VSWG ist der größte deutsche Verband für Wohnungsgenossenschaften. In ihm sind 236 Wohnungsgenossenschaften organisiert. Sie bewirtschaften 289.022 Wohnungen und damit 13 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes im Freistaat Sachsen.
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