Donnerstag, 26. April 2018


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SatKab-Online-Verordnung - Erste Staffel des Verhandlungskrimis beendet

EU-Parlament sichert kulturelle Vielfalt durch Territorialität und Vertragsfreiheit in Europa

Brüssel, (lifePR) - Das Plenum des EU-Parlaments hat mit seinem heutigen Votum die erste Staffel im Verhandlungskrimi ohne weitere Einschnitte zulasten der Kreativitätsindustrie zu Ende geführt. Die Abgeordneten bestätigen den Beschluss des Rechtsausschusses, der das Bedürfnis nach einem „Free Flow of Information“ befriedigt. Das Parlament respektiert damit die exklusive territoriale Vergabe von Film- und Fernsehrechten, die für Investitionen in audiovisuelle Kreativinhalte von existentieller Bedeutung ist und die Vielfalt und Qualität europäischer TV-Programme und Produktionen im Interesse der Verbraucher sichert. Im Bereich der technologieneutralen Weitersendung sind noch Fragen offen. Damit gibt das Plenum den Startschuss für die nächste Staffel, den Verhandlungen mit dem Rat und der EU-Kommission, dem Trilog.

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VPRT und Geschäftsführer von n-tv:

„Wir sind erleichtert, dass sich die Vernunft durchgesetzt hat. In einer bemerkenswerten Einheit hat sich die deutsche und europäische kommerzielle TV- und Filmbranche – von Drehbuchautoren, Regisseuren, Schauspielern, bis hin zu Produzenten, Vermarktern, Vertriebs- und Abspielunternehmen, für eine Begrenzung des Kommissionsvorschlages zum Sendelandprinzip online ausgesprochen. Dem trägt der heute nun bestätigte Beschluss des Rechtsausschusses Rechnung.“

„Den Cliffhänger bilden nun die Mitgliedstaaten, die sich im Rat einigen müssen. Dabei sind insbesondere Eingriffe ins Plattformgeschäft der Sendeunternehmen zu verhindern. An die Bundesregierung appellieren wir, den Beschluss des EU-Parlaments ebenso wie die ähnliche Empfehlung der Bundesratsausschüsse Europa und Kultur bei den weiteren Beratungen im Rat zu berücksichtigen“, so Dr. Harald Flemming, VPRT-Geschäftsführer.

Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V.

Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen. Mit ihren TV-, Radio-, Online- und Mobileangeboten bereichern seine rund 150 Mitglieder Deutschlands Medienlandschaft durch Vielfalt, Kreativität und Innovation. Damit das auch in der digitalen Welt so bleibt, müssen die regulatorischen, technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Als Wirtschaftsverband unterstützen wir unsere Unternehmen im Dialog mit Politik und Marktpartnern beim Erreichen dieses Ziels - national und auf EU-Ebene.

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