VKU zum Inkrafttreten des NABEG 2.0

(lifePR) ( Berlin, )
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit mehr als 260.000 Beschäftigten wurden 2016 Umsatzerlöse von knapp 114 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 10 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 60 Prozent, Erdgas 65 Prozent, Trinkwasser 88 Prozent, Wärmeversorgung 72 Prozent, Abwasserentsorgung 43 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 66 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen zudem mehr als sechs Millionen Kunden mit Breitbandinfrastrukturen. Sie investieren in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Euro in digitale Infrastrukturen von Glasfaser bis Long Range Wide Area Networks (LoRaWAN) in den Kommunen und legen damit die Grundlagen für die Gigabitgesellschaft.

Zum morgigen Inkrafttreten des Gesetzes zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus (NABEG 2.0) erklärt VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche:

„Die Beschleunigung des Netzausbaus ist zentral für das Gelingen der Energiewende. Circa 98 Prozent der Erneuerbare-Energien-Anlagen sind an die Verteilnetze angeschlossen. Daher spielen sie eine herausragende Rolle für die Systemintegration der Erneuerbaren Energien. Die Verteilnetzbetreiber sind von den Regelungen des NABEG 2.0 besonders betroffen.

Der erste Gesetzentwurf hatte dieser Tatsache nicht ausreichend Rechnung getragen. Der VKU begrüßt daher, dass die zunehmende Bedeutung der Verteilnetzbetreiber vom Gesetzgeber erkannt wurde und nun durch entsprechende Rahmenbedingungen unterstützt wird. Dafür hatten wir uns intensiv eingesetzt. Das Gesetz legt nun fest, dass vorrangig die Verteilnetzbetreiber die Steuerung dieser Anlagen bei drohenden Netzengpässen vornehmen können.

Mit dem Gesetz, das morgen in Kraft tritt, sind neue Koordinierungsprozesse, Datenmeldungen und einheitliche Datenaustauschwege zwischen Netzbetreibern und Marktteilnehmern verbunden. Es braucht Zeit, diese neuen Aufgaben umzusetzen. Es ist daher gut, dass etwa die Neuerungen zum Redispatch erst zum Oktober 2021 und nicht bereits – wie zunächst geplant – zum Oktober 2020 in Kraft treten.“
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