Samstag, 23. September 2017


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VKU zum Inkrafttreten der Gewerbeabfallverordnung

Berlin, (lifePR) - Heute tritt die Novelle der Gewerbeabfallverordnung in Kraft. Damit gilt in Deutschland nicht nur im Hausmüll-  sondern auch im Gewerbesektor die fünfstufige Abfallhierarchie. Gewerbliche Siedlungsabfälle müssen nun sortenreiner erfasst werden, damit sie zur Wiederverwendung vorbereitet oder recycelt verwertet werden können.

Der VKU bewertet die Novelle als Schritt, um auch im Gewerbesektor mehr hochwertige stoffliche Verwertung auf den Weg zu bringen. Dementsprechend ist für den VKU entscheidend, dass die energetische Verwertung für Gewerbeabfallgemische im Sinne der Verordnung restriktiv zugelassen wird. Eine zu weite Zulassung der energetischen Verwertung für Gewerbeabfallgemische würde die Trennpflichten konterkarieren und auch die Überlassungspflichten für Gewerbeabfälle als Abfall zur Beseitigung schwächen. Zudem macht der VKU darauf aufmerksam, dass die Behörden die Erfüllung der neuen Vorschriften überwachen müssen. Der konsequente behördliche Vollzug ist eine wesentliche Voraussetzung für die Effektivität der Maßnahmen.

Um sicherzustellen, dass die getrennte Erfassung und Verwertung der dafür infrage kommenden Abfälle gestärkt werden, sind umfangreiche Nachweis- und Dokumentationspflichten vorgesehen. Um den kommunalen Abfallbetrieben praktische Handlungshilfen an die Hand zu geben, wird der VKU Mitte August eine Informationsbroschüre zur Gewerbeabfallverordnung veröffentlichen.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit über 262.000 Beschäftigten wurden 2015 Umsatzerlöse von mehr als 115 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 11 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 60 Prozent, Erdgas 65 Prozent, Trinkwasser 87 Prozent, Wärmeversorgung 69 Prozent, Abwasserentsorgung 42 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 66 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen 5,7 Millionen Kunden mit Breitband. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro, um dann insgesamt 6,3 Millionen Menschen an schnelles Internet anschließen zu können.

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