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Pressemitteilung BoxID: 522188 (Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V.)
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Erneut "Ausbildungspreis der Landschaftsgärtner NRW" vergeben

GaLaBau-Verband würdigt das große Engagement des Erkrather Fachunternehmens Mago für den Berufsnachwuchs

(lifePR) (Gelsenkirchen/Erkrath, ) Die "Kamingespräche" auf Schloss Berge in Gelsenkirchen bildeten den feierlichen Rahmen für eine ganz besondere Auszeichnung: Der diesjährige "Ausbildungspreis der Landschaftsgärtner NRW" wurde an den Ausbildungsbetrieb Erich Mago GmbH & Co. KG in Erkrath vergeben.

Die dringend benötigten Fach- und Führungskräfte für den grünen Berufsstand von morgen müssen heute ausgebildet werden. Dies setzt voraus, dass die Fachunternehmen in ihren Ausbildungsbemühungen nicht nachlassen und möglichst noch mehr Schulabsolventen für den Beruf des Landschaftsgärtners begeistern. Eine weitere Voraussetzung ist ein ehrenamtliches Engagement für die Aus- und Weiterbildung durch Führungskräfte aus den Fachunternehmen, damit die Lehrinhalte künftigen fachlichen Anforderungen gerecht werden. Um Unternehmen wie auch Persönlichkeiten zu danken, die sich dabei besonders hervorgetan haben, ist vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen 2011 der "Ausbildungspreis der Landschaftsgärtner NRW" ins Leben gerufen worden.

In seiner Laudation zur diesjährigen Vergabe legte Hans Christian Leonhards dar, warum die Erich Mago GmbH & Co. KG den Ausbildungspreis zugesprochen bekam: Seit 1975 bildet die Firma Mago Berufsnachwuchs aus - mit großer Ernsthaftigkeit und entsprechendem Erfolg: Von 70 Auszubildenden, die zu Prüfungen angemeldet wurden, haben nur zwei diese nicht im ersten Anlauf bestanden. Das 1957 von Erich Mago gegründete Fachunternehmen zählt heutzutage durchschnittlich 45 Mitarbeiter, darunter derzeit 9 Auszubildende.

Der Ausbildungspreis ist dem Erkrather Familienunternehmen aber auch aufgrund des großen ehrenamtlichen Engagements seines Geschäftsführers Ralf Mago übergeben worden. Der Unternehmer ist 1977 im Prüfungsausschuss der Gärtner aktiv geworden und hat seither mit großem zeitlichen Aufwand und Engagement auf Landes- und auf Bundesebene - so auch im AuGaLa (Ausbildungsförderwerks Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau) - immer wieder eine Anpassung der gärtnerischen Berufsausbildung an die aktuellen Bedürfnisse eingefordert und initiativ begleitet.

So wirkte Ralf Mago bei den Überarbeitungen des AuGaLa-Kursprogramms mit - wie auch an der ersten Erstellung der heute üblichen Pflanzenbücher für die Auszubildenden. Und in der "Zukunftswerkstatt" des AuGaLa war es ihm eine besonderes Anliegen, die künftigen Anforderungen für den Beruf des Landschaftsgärtners herauszuarbeiten.

Auf Bundesebene arbeitet Ralf Mago seit 1998 als Vertreter des Landesverbandes im Bundesverbandsausschuss Berufsbildung mit. 2006 bis 2013 stand beispielsweise das Thema "Vereinheitlichung der Abschlussprüfung" neben dem ebenfalls bedeutsamen Thema "Zukunft Berufsbildung" auf dem Programm.

Seinem Engagement entsprechend warb Ralf Mago auch nach der Entgegennahme des Ausbildungspreises für weitere Veränderungen: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und zunehmendem Fachkräftemangel ist es wichtig, vermehrt auch jene junge Menschen zu qualifizieren, die für eine landschaftsgärtnerische Vollausbildung weniger geeignet sind. Diese könnten aber gute Maschinenführer oder Pflasterer werden. Aus Ralf Magos Sicht ist es von zunehmender Bedeutung, künftig Qualifizierungen auch unterhalb der Vollausbildung zu etablieren, um alle Möglichkeiten der Nachwuchssicherung auszuschöpfen.