Naturparke sind Spitze!

Sieger in Online-Abstimmungen

(lifePR) ( Bonn, )
Bei zwei im September zu Ende gegangenen Online-Abstimmungen zur schönsten Natur in Deutschland sind zwei Naturparke als Sieger hervorgegangen: Der Rauhe Kulm im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald ist das schönste "Naturwunder Deutschlands 2013" und der Naturpark Schönbuch ist das "Waldgebiet des Jahres 2014". "Die Erfolge der Naturparke belegen eindrucksvoll, wie beliebt die Naturparke als herausragende Kulturlandschaften Deutschlands bei den Menschen sind", betont Ulrich Köster, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN).

Bereits zum fünften Mal startete die Heinz Sielmann Stiftung mit ihren Partnern den erfolgreichen Wettbewerb über das schönste Naturwunder der Deutschen. Vom 19. Juni bis zum 11. September 2013 hatten Naturfreunde wieder die Qual der Wahl zwischen 21 faszinierenden Wundern der Natur. Gesucht wurde das schönste Naturdenkmal unter den nationalen Naturschönheiten. Jetzt steht es amtlich fest.

Das schönste "Naturwunder Deutschlands 2013" kommt aus einer bayerischen Naturparkregion. Es ist der Rauhe Kulm im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald. Die Vulkanplatte des Rauhen Kulms bei Neustadt am Kulm gehört zu den markantesten Geotopen im Oberpfälzer Hügelland. Die Landmarke wurde bereits in der Steinzeit besiedelt; Ausgrabungen erbrachten mittelalterliche Funde. Heute befindet sich ein Aussichtsturm auf dem 682 m hohen Gipfel mit wunderbarem Panoramablick nach allen Seiten. Das 1909 ausgewiesene Naturdenkmal zeichnet sich ferner durch auffällige Basaltblockmeere aus. Nicht zuletzt wegen dieser geologischen Besonderheiten schaffte es die Basaltkuppe auf den Spitzenplatz. "Ziel der Naturwunderwahl ist es schließlich", so Landrat Simon Wittmann in seiner Eigenschaft als Naturparkvorsitzender, "die Bekanntheit der jeweiligen Region zu fördern und den Blick für die Schönheit und den notwendigen Schutz der Natur zu schärfen." Mehr Infos über den Rauhen Kulm unter www.naturpark-now.de/Entdecken und Erleben/Vulkanismus.

Platz 2 belegte die "Steinerne Rose bei Saalburg" im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale. Die vor 390 Millionen Jahren (Mittleres Devon) entstandene Steinerne Rose befindet sich in der Nähe der Stadt Saalburg-Ebersdorf im Saale-Orla-Kreis, an der Reußischen Fürstenstraße. Sie entstand aus Lava, die unter dem Meer ausgetreten ist. Diese erstarrte zu rundlichen Formen, die von Tonschiefer umschlossen wurden. Der innere Aufbau aus konzentrischen Schalen erweckt bei Verwitterung den Eindruck einer aufbrechenden Rosenknospe.

Das "Waldgebiet des Jahres" wird durch den Bund Deutscher Forstleute ausgelobt und über eine Onlineabstimmung gewählt. Der Schönbuch erreichte dabei rund 59 Prozent der Stimmen und siegte damit deutlich vor den Mitbewerbern Steigerwald (Bayern) und Zittauer Gebirge (Sachsen), bei denen es sich ebenfalls um Naturparkregionen handelt.

Der Schönbuch ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in der Region Stuttgart und liegt zwischen Stuttgart, Herrenberg und Tübingen. Fast die gesamte Fläche (99 Prozent) ist als Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, FFH- oder Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Sieben von neun heimischen Spechtarten und 16 von 20 Fledermausarten sowie die meisten in Deutschland vorkommenden Baumarten sind im Schönbuch zu finden. In den naturnahen und praktisch unverbauten Bächen Goldersbach und Schaich finden seltene Tierarten wie Wasseramsel, Eisvogel, Feuersalamander und Steinkrebs ihren Lebensraum. Der Schönbuch ist zudem eines von fünf Rotwildgebieten Baden-Württembergs.
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