Mittwoch, 22. Februar 2017


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vdek in NRW besteht seit 25 Jahren

(lifePR) (Düsseldorf, ) Die NRW-Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen feiert heute ihr 25-jähriges Bestehen. "Der vdek hat sich in den vergangenen 25 Jahren zu einem der wichtigsten Akteure in der Gesundheitspolitik im Land entwickelt", sagte Dirk Ruiss, Leiter der vdek-Landesvertretung in NRW, am Montag anlässlich der Jubiläumsveranstaltung, bei der über 100 geladene Gäste aus Politik, Ärzteschaft, aus dem Krankenhausbereich und den Krankenkassen erwartet werden. "In diesen Jahren hat der Verband die gesundheitliche Versorgung in NRW aktiv und verantwortungsbewusst mitgestaltet", so Ruiss. Als Beispiele nannte er die Krankenhausversorgung, vielfältige Angebote im ambulanten Bereich, den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung sowie die Beratungsstrukturen bei Pflegebedürftigkeit.

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens weist auf die wichtige Rolle des vdek hin: "Die Regionalisierung im Jahr 1990 war richtungsweisend, denn was damals schon erkannt wurde: Der regionalen Ausrichtung im Gesundheitswesen gehört die Zukunft! Akteurinnen und Akteure vor Ort wissen in der Regel am besten, welche Strukturen für die bestmögliche Versorgung der Versicherten sinnvoll sind. Eine kontinuierliche und verbindliche Zusammenarbeit mit der vdek-Landesvertretung ist wichtig, um unsere Gesundheitsversorgung bedarfsorientiert weiterzuentwickeln."

Im Mai 1990 wurde die vdek-Landesvertretung in Nordrhein-Westfalen gegründet, um die Belange der bundesweit agierenden Ersatzkassen auch in der Region zu vertreten. In den folgenden Jahren übernahm die Landesvertretung neben der politischen Interessenvertretung und der Kommunikation vielfältige weitere Aufgaben in der ärztlichen Versor-gung, im Krankenhausbereich, in der Pflege sowie bei den Zulassungen, etwa von Physiotherapeuten und Logopäden.

"Nun gilt es sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen und hier die richtigen Instrumente des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes einzusetzen", erklärte Ulrike Elsner, vdek-Vorstands-vorsitzende. "Wie in anderen Regionen Deutschlands müssen auch in NRW Über- und Unterversorgung in den Städten und in den ländlichen Bereichen abgebaut, die Vernetzung im Gesundheitswesen vorangetrieben und mit innovativen Versorgungskonzepten die Versorgung einer älter werdenden Gesellschaft sichergestellt werden."

Der Verband vertritt die Interessen der sechs Ersatzkassen - Techniker Krankenkasse (TK), BARMER GEK, DAK-Gesundheit, KKH, HEK Hanseatische Krankenkasse und die Handelskrankenkasse (hkk) - mit ihren fast sechs Millionen Versicherten in Nordrhein-Westfalen. Damit stellt die Ersatzkassengemeinschaft in NRW die größte Kassenart dar. Mit 37 Mitarbeitern an zwei Standorten ist der vdek in NRW zudem die größte Landesvertretung des Verbandes im Bundesgebiet.

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