Ersatzkassenforum zur Digitalisierung im Gesundheitswesen

vdek fordert: Digitale Werkzeuge immer für das Patientenwohl!

(lifePR) ( Berlin, )
Eine Botschaft wurde ganz klar anlässlich des heutigen Ersatzkassenforums der vdek-Landesvertretungen Rheinland-Pfalz und Saarland in Mainz: „Wir müssen die digitalen Veränderungen im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten. Dabei geht es nicht nur darum, die Versorgung nach den technischen Möglichkeiten umzugestalten. Am wichtigsten ist, dass wir nur das umsetzen, was den Patienten auch wirklich etwas bringt! Dafür müssen Krankenkassen, Leistungserbringer und Patienten in die Entwicklung der digitalen Anwendungen einbezogen werden. Schließlich sollen die neuen digitalen Lösungen gut in den Alltag integriert werden können“, sagte Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretungen Rheinland-Pfalz und Saarland. Als Moderator und Gastgeber führte er durch den Abend des von einem interessierten Fachpublikum gut besuchten Forums. Im Vortrag von Dr. Sebastian Kuhn, Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Universitätsmedizin Mainz, zum Thema „Digitale Transformation der Medizin – die Zukunft aktiv gestalten“ wurde die Notwendigkeit zur Beteiligung aller Akteure besonders deutlich.

Fakt ist: Der digitale Wandel nimmt inzwischen auch im Gesundheitswesen an Fahrt auf und zeigt erste Auswirkungen auf die medizinische und pflegerische Versorgung. Umso wichtiger werden somit die kompetente Beurteilung digitaler Gesundheitsanwendungen und deren sinnhafte Integration in Behandlungsabläufe. Da sieht Dr. Kuhn die Ärzteschaft, aber auch weitere Akteure klar in der Pflicht: „Der Erfolg der digitalen Transformation hängt nicht primär vom Einsatz neuer Technologien ab und sollte daher auch nicht den IT-Unternehmen überlassen werden. Entscheidend wird sein, dass wir in der Lage sind, als Bürger, Fach- und Führungskräfte das zukünftige Gesundheitssystem mit digitalen Werkzeugen neu zu denken. Von enormer Bedeutung ist hierbei der Erwerb digitaler Kompetenzen in Aus-, Fort- und Weiterbildung für alle Akteure.“

Zusätzlich, da waren sich alle Beteiligten einig, ist die Digitalisierung gerade in Flächenländern wie Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein wertvolles Instrument, einem drohenden Fachkräftemangel in der Gesundheitsversorgung entgegenzuwirken und die Versorgung insbesondere in ländlichen Gebieten weiterhin sicherzustellen.

Fakt ist jedoch auch: Neben der Entwicklung neuer digitaler Versorgungsmöglichkeiten müssen auch die technischen Grundlagen wie der flächendeckende Breitbandausbau im Land gegeben sein. „Hier gibt es noch sehr viel zu tun. Denn sonst kommen neu entwickelte digitale Anwendungen gar nicht bei unseren Versicherten an“, so Schneider abschließend.
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