Montag, 27. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 61585

Deutsche Automobilindustrie beim Umweltschutz weltweit führend

Geringer Wasserverbrauch, effizienter Energieeinsatz, geringer Restabfall in der Produktion

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) "Ein Putzeimer mit Restabfall - das ist alles, was bei der Produktion eines Autos im Werk eines deutschen Herstellers an Abfall heute anfällt. Damit sind wir an der Weltspitze bei der Abfallvermeidung in der Produktion", sagte VDA-Geschäftsführer Dr. Thomas Schlick. Die Minderung der Abfälle in der Produktion sei eine weitere Erfolgsgeschichte für den Umweltschutz im Automobilbereich. Obwohl die produzierten Fahrzeuge komplexer werden, habe sich das Abfallaufkommen je Fahrzeug um mehr als 80 Prozent gegenüber 1990 erheblich reduziert, erläuterte der für Umwelt und Technik zuständige VDA-Geschäftsführer. "Heute fallen nur noch 11 kg Restabfall je Fahrzeug an - die Füllmenge eines Putzeimers."

Damit liegt die deutsche Automobilindustrie auch beim Umweltschutz in der Produktion vorn. Trotz steigender Produktionszahlen sinkt der Ressourcenverbrauch deutlich. "Die deutsche Automobilindustrie hat ihre Hausaufgaben gemacht", betonte Schlick. So ist die pro Fahrzeug emittierte Lösemittelmenge in Deutschland noch nicht einmal mehr halb so hoch wie im europäischen Durchschnitt. Dies konnte durch innovative Verfahren erreicht werden, die weltweit erstmalig in Deutschland in größerem Stil eingesetzt wurden, wie z. B. Wasserlack- und Pulverlackierung. Deshalb überrascht es nicht, dass gegenüber 1990 je Fahrzeug die Lösemittelmengen um rund zwei Drittel reduziert werden konnten.

"Auch beim effizienten Energieeinsatz liegt die deutsche Automobilindustrie an der Spitze", so Schlick weiter. Je produziertem Fahrzeug konnte der Energieeinsatz in den letzten 15 Jahren um knapp ein Drittel reduziert werden. Die Erfolgsgeschichte setzt sich auch beim Wassersparen fort. Nirgendwo sonst auf der Welt konnten die verbrauchten Trinkwassermengen so deutlich reduziert werden wie in der deutschen Automobilindustrie. Heute wird je Fahrzeug deutlich weniger als die Hälfte der Trinkwassermenge von 1990 benötigt.

Zudem sind die Standorte der deutschen Automobilhersteller im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern beinahe alle durch ein Ökoaudit Umweltmanagementsystem entsprechend der EU-Verordnung überprüft. Die Unternehmen weisen damit der Öffentlichkeit die ordnungsgemäße Produktion nach und dokumentieren sie. Hiermit wird der hohe Grad der Eigenverantwortung der Automobilhersteller zum Schutz der Umwelt deutlich. Unternehmen, die sich am Ökoaudit beteiligen, gehen damit deutlich über die gesetzlich fixierten Anforderungen hinaus.

Auch beim Klimaschutz auf der Straße kommen die deutschen Hersteller mit der Senkung ihrer CO2-Emissionen von neu zugelassenen Pkw im Inland schneller voran als die Importeure.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

ARCD: Wann ist Hupen erlaubt?

, Mobile & Verkehr, ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

Wenn Verkehrsteilnehmer versäumen, bei grüner Ampel sofort loszufahren, oder ein Transporter den Weg versperrt, ertönt schnell lautes Hupen....

TÜV SÜD ClassiC: Zurück in die Zukunft

, Mobile & Verkehr, TÜV SÜD AG

Wertgutachten, H-Zulassung und ein neues TÜV SÜD Classic Barometer für Autohäuser und Werkstätten – vom 2. bis 5. März präsentiert sich TÜV SÜD...

Pirelli startet am 01. März Sommerreifen-Promotion 2017

, Mobile & Verkehr, Pirelli Deutschland GmbH

Entwickelt für mehr Sicherheit – montiert vom Profi. Und sie sparen bis zu 40 € Servicekosten. So lautet das Motto der Pirelli Sommer-Promotion...

Disclaimer