Donnerstag, 25. Mai 2017


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Angebote für den Ingenieur von morgen

GoIng bringt Einblicke in Ingenieurberufe / Workshops informieren 230 Schüler auf der IAA Nutzfahrzeuge

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Diese Frage musste kommen: "Haben es Frauen in Ingenieurberufen schwerer?" - Diana Gründler lächelt die Fragestellerin an und antwortet: "Man muss sich schon beweisen. Doch mir macht die Arbeit so viel Spaß, dass ich darüber eigentlich gar nicht nachdenke." Ihre Arbeit ist die Entwicklung von Kühlungskomponenten bei einem der größten deutschen Automobilzulieferunternehmen. Auf der 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover gab die 25-jährige Stuttgarterin einer Schülergruppe Einblicke in ihren beruflichen Alltag.

"Ein Tag im Leben eines Ingenieurs" ist wichtiger Programmpunkt im Rahmen von GoIng, einer Workshop-Reihe für Schülerinnen und Schüler, die sich auf Abitur und die wichtige Phase der Berufsfindung vorbereiten. Fünf Veranstaltungen werden auf der IAA Nutzfahrzeuge angeboten. Rund 230 Oberstufenschüler sind der Einladung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), der die IAA veranstaltet, gefolgt. GoIng wurde entwickelt, um mehr Schüler für Ingenieurberufe zu begeistern. Der Bedarf an Ingenieuren steigt, auch und gerade in der Automobilindustrie, die Spitzenreiter im Bereich Forschung und Entwicklung ist.

Nach einem kurzen Einstieg mit Vorstellung ihres Unternehmens und ihres Maschinenbau-Studiums an der Berufsakademie Stuttgart schildert Diana Gründler den Beginn eines typischen Arbeitstags. Da sie gemeinsam mit Kollegen aus den USA an einem Projekt arbeitet, muss sie erst einmal die E-Mails checken. Wie ist der letzte Stand? Dann geht sie rüber in den Musterbau, Ergebnisse prüfen und gegebenenfalls eine Untersuchung einleiten. "Glücklicherweise muss ich nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen", lacht sie. Anschließend werden in einer Teambesprechung Qualitätsthemen diskutiert. "Es ist wichtig, kritische Punkte zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen."

Für den Ingenieurberuf ist das Wichtigste, dass man immer bereit ist, Neues aufzugreifen, sagt Gründler. Das bestätigte auch Prof. Dr. Hermann Wimmer von der Technischen Universität Dortmund, der bei GoIng über Studiengänge und Fachrichtungen informierte. "Wir sind Pioniere, wir forschen und wir gestalten die Zukunft", sagte er zum Selbstverständnis von Ingenieuren. "Das Ingenieurstudium ist die Lizenz zum Gestalten."

Natürlich bekommen die Teilnehmer bei GoIng auch ausgiebig Gelegenheit, die Stände auf der IAA Nutzfahrzeuge anzuschauen und sich technische Innovationen erklären zu lassen. Unterstützt wird GoIng von den Unternehmen Behr, Continental, Daimler, Emitec, Formel D, Kolbenschmidt Pierburg, Knorr-Bremse, MAN, Opel, Thyssen-Krupp, VW, Volvo und ZF.

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