Montag, 23. Oktober 2017


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Ingenieureinkommen: Ostdeutschland hat stark aufgeholt

Ingenieurgehälter sind im Osten gestiegen, Stagnation und Rückgänge im Westen - Dresden und Berlin bleiben Schlusslichter

Düsseldorf, (lifePR) - Nach 2008 haben die Ingenieure in Ostdeutschland auch 2009 und im ersten Halbjahr 2010 trotz Wirtschaftskrise ihre Einkommen zum Teil deutlich verbessern können und damit den Abstand zu den Kollegen in Westdeutschland verringert. Während im Westen die Einkommen überwiegend stagnierten oder zurück gingen, konnten die Ingenieure im Großraum Dresden ihr Jahreseinkommen im Durchschnitt um 4.000 Euro auf 45.500 Euro steigern. Damit sind sie zwar immer noch Schlusslicht in Deutschland. Doch binnen zwei Jahren verringerte sich der Abstand zwischen den Jahreseinkommen im Großraum Stuttgart, wo die höchsten Einkommen gezahlt werden, und Dresden um die Hälfte. 2008 verdienten die Stuttgarter noch 19.000 Euro mehr als die Kollegen in Dresden, inzwischen ist der Abstand auf 9.500 Euro gesunken. Das sind die Ergebnisse der Einkommensstudie 2010 der VDI nachrichten, die auf den aktuellen und tatsächlichen Einkommensdaten von 10.450 Ingenieuren beruht. Die Ingenieure hatten von Januar 2009 bis Juni 2010 am Gehaltstest von ingenieurkarriere.de, dem Karriereportal der VDI nachrichten, teilgenommen und detaillierte Daten zu Einkommen, Position und Arbeitsbelastung gemacht. Damit ist die Studie der umfangreichste Gehaltsüberblick für Ingenieure in Deutschland.

Auch andere Regionen in Ostdeutschland verbesserten sich. So stiegen die Einkommen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg um rund 2.300 Euro auf durchschnittlich 47.930 Euro. In Sachsen, Thüringen und Teilen Sachsen-Anhalts lag das Plus bei 3.400 Euro, das Durchschnittseinkommen stieg damit auf 45.250 Euro.

Die höchsten Ingenieurgehälter zahlen weiterhin die Unternehmen in den Ballungsräumen Stuttgart (54.000 Euro), München (53.900), Rhein-Neckar (53.300), Frankfurt (53.100) und an Rhein (Köln, Düsseldorf) und Ruhr (52.500). Dabei fällt auf, dass die Regionen mit Spitzeneinkommen stagnieren oder sogar leicht verlieren. Starke Anstiege verzeichneten die Ingenieure im Großraum Hannover (plus 1.400 Euro) und Hamburg (plus 1.000). Die Einkommen im Land Bremen, Schlusslicht bei den Ingenieureinkommen im Westen, stiegen dagegen nur leicht um 300 Euro auf 50.000 Euro.

Im Durchschnitt sind die Einkommen in der ersten Jahreshälfte 2010 bundesweit leicht um 500 Euro (-0,9%) auf 54.400 Euro gesunken. Die Einbußen sind vor allem eine Folge kürzerer Arbeitszeiten noch zum Jahresbeginn. Allerdings zeichnet sich bereits ab, dass die Ingenieure die leichten Rückgänge des ersten Halbjahres im Jahresverlauf ausgleichen können. "Nach der positiven Entwicklung der Auftragseingänge steigt die durchschnittliche Arbeitsstundenbelastung wieder an und liegt derzeit nur noch leicht unter dem Vorkrisenniveau", sagte Ulrike Gläsle, Marketingleiterin des VDI Verlages, bei der Vorstellung der Studie.

Die Studie basiert auf den tatsächlichen Einkommen von 10.450 Ingenieuren, die am kostenlosen Gehaltstest der VDI nachrichten im Internet auf ingenieurkarriere.de teilgenommen haben und dabei detaillierte Angaben zu Einkommen, Tätigkeit, Region und Unternehmen gemacht haben. Den Gehaltstest finden Sie unter: http://www.ingenieurkarriere.de/gehaltstest

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