Dienstag, 21. November 2017


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Ein Wunsch frei: Was sich prominente Manager wünschen

Audi-Manager: Telefon mit Wählscheibe / RWTH-Präsident: Emma von Jim Knopf / Teradata-Chef: Moderne Form der Polaroid / Sky-Chef: Wurlitzer-Jukebox mit Musik-Streaming

Düsseldorf, (lifePR) - Prominente Unternehmensmanager haben die VDI nachrichten gefragt, was sie sich wünschen würden, wenn sie einen Wunsch frei hätten und ein Gerät aus der Vergangenheit wieder neu auf den Markt bringen dürften. Hier eine Auswahl der interessantesten Wünsche:

Michael Groß, Leiter Personalmarketing bei Audi: Telefon mit Wählscheibe

"An manchen Tagen wünsche ich mir das altbewährte Wählscheiben-Telefon von früher zurück. Damals hatte man nicht nur alle wichtigen Telefonnummern von Freunden und Kollegen im Kopf. Während des Wählvorgangs - der ja gerade bei Ferngesprächen durchaus etwas dauern konnte - hatte man die Zeit, sich auf das folgende Gespräch einzustellen. ... Das Schönste an den alten Telefonen aber war der Überraschungseffekt, wenn es klingelte: Ohne Display wusste man ja nie vorher, wer einen am anderen Ende der Leitung erwartete."

Sky-Chef Brian Sullivan wünscht sich die Wurlitzer-Jukebox der 50er Jahre zurück

"Das Hören von Musik in der Öffentlichkeit war zu dieser Zeit ein wesentliches Element des gesellschaftlichen Kitts und hatte in dieser Hinsicht weder zuvor noch danach wieder eine so hohe Bedeutung. ... Gäbe es einen Weg, die fortschrittlichen Technologien wie Smartphones, Tablets und andere Abspielgeräte sowie Streamingdienste wie Spotify oder Pandora mit einem Gerät zu kombinieren, das den Menschen die soziale Erfahrung der gemeinschaftlichen Teilhabe an Musik auf die gleiche magische Weise wie eine Jukebox vermittelt und dabei etwas von deren ursprünglicher Schönheit und Emotionalität behält - ich glaube, ein solches Produkt könnte einen Markt finden. Musik ist von Natur aus am besten, wenn sie geteilt und gemeinsam gehört wird. Ich glaube, wir haben unbeabsichtigterweise diesen bedeutenden sozialen Aspekt vom technischen Fortschritt in den Hintergrund drängen lassen."

Hermann Wimmer, Teradata-Chef Europa, schwört auf moderne Polaroid-Kamera

"Auch wenn teure Spiegelreflex-Kameras heute so gestochen scharfe Bilder liefern, dass man das Gefühl hat, man steht mitten im Geschehen, haben die guten alten Polaroidkameras doch gerade wegen ihrer Unschärfe einen ganz besonderen Charme. Nicht umsonst legen Teenies heute über jedes Handybild einen Retro-Filter, der sogar das auf Facebook gepostete Bild des Mittags-Eintopfs zu einem Kunstwerk macht. Außerdem gibt es doch nichts Aufregenderes, als den Moment, in dem ein völlig schwarzes Bild aus dem Apparat schnurrt und dann langsam mehr und mehr die Umrisse des gerade geknipsten Schnappschusses preisgibt."

Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, für moderne Form von Emma

"Emma, umgebaut zum Perpetumobil von Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, das könnte mich reizen. Mit dem Magneten am Masten, der ein- und ausgeschaltet wird und die eiserne Emma in die Lüfte hebt, weil der so stark ist. Und dennoch schafft es Emma nicht, ihn einzuholen, weil ja der Mast dazwischen ist ... irgendetwas ist mir da nicht ganz klar, aber was für ein Traum: Nie wieder Tanken und beim Stau einfach nach oben weg! Übrigens konnte Emma auch schwimmen, dafür musste Lukas sie nur kalfatern."

Udo Ungeheuer, Chef der Schott AG und neuer VDI-Präsident, mag den Plattenspieler

"Für mich ist allein schon das Aufsetzen der Nadel ein kleines Ritual. Und dann dazu das oft künstlerische Design der Plattenhülle und der warme, lebendige Klang, besonders wenn die LP auf einem guten Plattenspieler mit hochwertigem Tonabnehmer läuft."

Hans-Joachim Grallert, Leiter Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, hofft auf die Windmühle

"Der Windmühle sollte wieder zur Renaissance verholfen werden. Ein ausgeklügeltes mechanisches System brachte Energie aus der Natur an die Mahlsteine, stellte sicher, dass die Versorgung der Menschen mit dem Elementarsten, dem täglichen Brot gewährleistet ist. Damit war die Windmühle ein - nicht nur technisches - Zentrum der sozialen Gemeinschaften. Unter dem Gesichtspunkt der Energiewende können solche lokalen, für das Leben und Wirtschaften der Menschen zentralen Techniken wiederbelebt werden. Damit würde die Entfremdung der Menschen zu ihrer Umwelt ebenso wie zu der Art und Weise des Wirtschaftens verringert. Und eine demokratische Angelegenheit waren die Windmühlen auch: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."

Alle Wünsche finden Sie im Wortlaut unter www.vdi-nachrichten.com/Weihnachtsfrage

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