Donnerstag, 19. Juli 2018


  • Pressemitteilung BoxID 318528

Deutsche-Bank-Chefvolkswirt: "Eurobonds sind eine Giftpille"

Im Falle von Eurobonds erwartet Mayers das Ende der Eurozone

Frankfurt, (lifePR) - Der scheidende Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, hat die Bundesregierung gewarnt, dem Drängen der anderen Euroländer auf Einführung von Eurobonds nachzugeben. "Ich halte Eurobonds für eine Giftpille für die EWU", sagte Mayer den am Freitag erscheinenden VDI nachrichten. "Wenn Staaten für die souveränen Entscheidungen anderer Staaten haftbar gemacht werden, so verletzt es den alten demokratischen Grundsatz, keine Besteuerung ohne parlamentarische Kontrolle'. Die Amerikaner sind dafür in den Unabhängigkeitskrieg gezogen." Im Fall der Einführung von Eurobonds erwartet Mayer einen Zerfall der Währungsunion.

Allerdings glaubt Mayer, dass die anderen Euroländer daran kein Interesse haben können, weil ihre nationalen Währungen einer starken D-Mark nichts entgegenzusetzen hätten. "Die Frage ist, ob unsere Nachbarn, und darunter insbesondere Frankreich, bereit wären, zu nationalen Währungen zurückzukehren, die dann von der D-Mark dominiert würden, ohne uns die Freundschaft zu kündigen", so Mayer. "Wir sollten nicht vergessen, dass wichtige Beweggründe für die Einführung des Euro waren, dass Deutschland in Europa politisch fest eingebunden und die Vorherrschaft der D-Mark gebrochen werden sollte."

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Test: Mehrwertkonten 2018

, Finanzen & Versicherungen, DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG

Ein Girokonto mit Vergünstigungen, Versicherungen und weiteren Service-Extras – das offerieren einige Banken und Sparkassen ihren Kunden unter...

Echtzeit-Überweisung: sekundenschnell ist einfach

, Finanzen & Versicherungen, Taunus Sparkasse

Seit dem 10. Juli 2018 bietet die Taunus Sparkasse ihren Kunden die Geldüberweisungen in Echtzeit, auch Instant Payment genannt, an. Damit ist...

Wert der Arbeitskraft wird häufig unter

, Finanzen & Versicherungen, uniVersa Versicherungen

Am Beispiel des gesetzlichen Standardrentners, der 45 Jahre gearbeitet und dabei immer durchschnittlich verdient hat, wird deutlich, welchen...

Disclaimer