Montag, 23. Oktober 2017


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Daimler: Wir brauchen staatliche Anreize für E-Autos

Vorstand Weber: Wir haben vor den Problemen gewarnt / Verbrennungsmotoren müssen sparsamer werden

Stuttgart, (lifePR) - Nach der "Nationalen Plattform Elektromobilität" hat auch der Autohersteller Daimler staatliche Anreizprogramme für die Einführung von Elektroautos gefordert. Die aktuellen Probleme, auf größere Stückzahlen zu kommen, seien absehbar gewesen. "Wir haben immer davor gewarnt, dass Elektromobilität nicht über Nacht Einzug auf unseren Straßen finden wird", sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber den VDI nachrichten. "Wir sprechen hier von neuen Technologien, die zusätzlich noch eine Infrastruktur und auch ein Umgewöhnen der Kunden beim Nutzungsverhalten erfordern. Unsere Aufgabe ist es, Elektrofahrzeuge, ob mit Batterie oder Brennstoffzelle, serienreif zu entwickeln und zügig Kunden anzubieten."

Doch die Autoindustrie brauche Unterstützung. "Es muss unser gemeinsames Ziel sein, Elektromobilität für die Kunden so attraktiv wie möglich zu machen. Wir kümmern uns mit großem Aufwand um die Technologieseite. Nun sind parallel dazu Politik und Energiewirtschaft gefragt, um entsprechende Anreizsysteme für die Kunden und eine flächendeckende Infrastruktur aufzubauen", unterstreicht Weber. "Nur so werden wir es gemeinsam schaffen, die Kundenakzeptanz für diese neuen Technologien kurzfristig zu erhöhen."

Gleichzeitig müsse die Autoindustrie aber die großen Einsparpotentiale im Verbrennungsmotor nutzen, um den CO2-Ausstoß zu senken. "Um einen wirklichen Effekt zur Senkung des CO2-Ausstoßes in der Fläche zu erzielen, sind wir alle gut beraten, kontinuierlich daran zu arbeiten, unsere Motoren effizienter und sauberer zu machen. Wir können uns weitere Verbrauchssenkungen zwischen 10 % und 15 % vorstellen." Daimler werde "Schritt für Schritt" die Technologie seines DiesOtto-Antriebskonzeptes in Serienfahrzeugen einsetzen.

Das Interview finden Sie im Wortlaut unter www.vdi-nachrichten.com/Weber

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