Dienstag, 17. Oktober 2017


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BGA: Wir schaffen 10 % Außenhandelswachstum

Sorge um Euro - Börner: "China hat uns auf Dauer abgelöst"

Berlin, (lifePR) - Nach einem guten Start der deutschen Exportwirtschaft hat der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) , Anton F. Börner, seine optimistische Wachstumsprognose vom Jahresbeginn bestätigt und noch leicht nach oben korrigiert. "Gibt es keine größeren weltwirtschaftlichen Verwerfungen, dann dürften wir in diesem Jahr im Außenhandel ein Wachstum von bis zu 10 % erzielen", sagte Börner den am Freitag erscheinenden VDI nachrichten. Im Januar hatte Börner noch einen Korridor von 7,5 bis unter zehn Prozent genannt. Auch die Erträge der Unternehmen werden sich laut Börner 2010 verbessern. "Wir gehen auch hier davon aus, dass sich die Situation verbessert." Bestätigt hat Börner auch seine Wachstumserwartung für die Gesamtwirtschaft von 2,5 bis 3 %. "Allerdings erwarten wir für das kommende Jahr einen spürbaren Dämpfer und rechnen mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von nur noch 1,5 bis 2,5 %."

Keine Chance sieht Börner, dass Deutschland seinen Titel als Exportweltmeister, den es 2009 an China verloren hat, wieder zurück gewinnen kann. "China wird schon wegen seiner schieren Größe den ersten Platz auf der Skala der größten Exportnationen nicht nur halten, sondern auch ausbauen. Und ich glaube, dass uns der zweite Platz lange sicher sein und uns auch viel Freude bereiten wird. Entscheidend ist doch für uns, dass der Kuchen insgesamt größer wird, also die Weltwirtschaft wächst. Und das Wachstum der chinesischen Wirtschaft wird auf lange Jahre auch unser Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland sichern. Insofern kann ich mit dem Titel eines Vizes gut leben."

Sorge hat der BGA, dass die Griechenland-Krise kein Einzelfall bleibt, weil sich Europa auf keine einheitliche Finanz- und Wirtschaftspolitik einigen kann. "Dazu wird Einstimmigkeit benötigt, und die zu erreichen halte ich für unmöglich. Gerade den südeuropäischen Europartner würde dies zunächst enorme Härten abverlangen - und deshalb stimmt keiner ihrer Politiker zu. Wir werden uns damit vertraut machen müssen, dass wir immer wieder solche Krisen erleben werden, weil das starke gemeinsame politische Fundament für den Euro fehlt."

Das Interview finden Sie im Wortlaut unter www.vdi-nachrichten.com/AFBoerner

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