VCD zeigt sich irritiert über Äußerungen der CDU-Abgeordneten Razavi

Frau Razavi sollte selbst zur Aufklärung beitragen

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. zeigt sich irritiert angesichts der Äußerungen von Frau Razavi, verkehrspolitische Sprecherin und CDU-Abgeordnete, mit denen sie versucht, von einem durch den VCD fundiert recherchierten Sachverhalt abzulenken.

"Der vom VCD durchgeführte Vergleich mit Bayern basiert auf öffentlich zugänglichen Unterlagen und zeigt auf, dass Baden-Württemberg für vergleichbare Zugleistungen über die Laufzeit des Verkehrsvertrages von 2003 bis 2016 rund eine Milliarde Euro zu viel bezahlt", erklärt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb: "Der VCD würde es begrüßen, wenn Frau Razavi mithelfen würde, die Gründe für diese Mehrkosten aufzuklären. Als Büroleiterin des damaligen Staatssekretärs Stefan Mappus sei sie doch in die Verhandlungen zum Großen Verkehrsvertrag involviert und über die Hintergründe im Bilde gewesen."

Die Steuerzahler haben nach Überzeugung des VCD ein Recht darauf zu erfahren, ob mit ihrem Geld die bestmögliche Leistung im Nahverkehr eingekauft wurde oder ob - wie vom VCD ausführlich aufgezeigt - eine Milliarde an Steuergeldern über die Laufzeit des Vertrag überhöht an die Deutsche Bahn (DB) AG gezahlt wurde.

Matthias Lieb: Bereits vor vier Jahren hat der VCD diese Ungereimtheiten im Großen Verkehrsvertrag bei der EU-Kommission moniert, um prüfen zu lassen, ob hier Steuermittel zweckentfremdet wurden. Würde kein Anfangsverdacht bestehen, hätte die EU-Kommission dieses Ansinnen des VCD bereits ablehnend beschieden, ist sich der VCD-Landesvorsitzende sicher.
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