VCD begrüßt Änderung der Landesbauordnung

Änderungen im Bereich bei Rad- und Kfz-Stellplätzen längst überfällig/ parallel weiterer Ausbau des Nahverkehrsangebots und der Radinfrastruktur unverzichtbar

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der ökologische Verkehrsclub begrüßt die heute im Landtag beschlossene Novellierung der Landesbauordnung (LBO) als wichtiges und richtiges Vorhaben, mit dem zukünftig bereits bei Neubauten der Fokus verstärkt auf die Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen gelegt wird. Insbesondere die neu eingeführte allgemeine Stellplatzpflicht für Fahrräder hält der VCD für längst überfällig.

"Eine Schlüsselrolle für den zukunftsfähigen Verkehr in Städten nehmen der öffentliche Nahverkehr und der Fahrradverkehr ein, da sie am besten geeignet sind, den Folgen des motorisierten Individualverkehrs wie Flächenverbrauch, Verlärmung und Luftverschmutzung wirksam zu begegnen", erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

"Daher ist die neu in § 35 Absatz 4 LBO aufgenommene Pflicht zur Anlage von Fahrrad-Stellplätzen nur folgerichtig", stellt der VCD-Landesvorsitzende fest. Vor allem Pedelecs entwickeln sich zunehmend zu einer wirklichen Alternative zum Auto auf kurzen und mittleren Strecken. Bisher entschied sich, ob zum Rad bzw. Elektrorad oder zum Autoschlüssel gegriffen wird auch daran, inwieweit geeignete Abstellplätze vorhanden sind oder eben nicht. Diesem Mangel wird nun mit den Änderungen zur LBO endlich Rechnung getragen.

Positiv bewertet der VCD ebenso neu aufgenommene Regelungen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, bis zu einem Viertel der vorgeschriebenen Kfz-Stellplätze durch Rad-Stellplätze zu ersetzen, die erweiterte Option für Kommunen, durch örtliche Bauvorschrift auch weniger als den nach § 37 LBO vorgeschriebenen notwendigen privaten Kfz-Stellplatz pro Wohnung festlegen oder aber die Ablösung von Auto-Stellplätzen für Carsharing-Stellplätze verwenden zu können. Diese Vorgaben könnten nach Ansicht des VCD allerdings erst dann ihre volle Wirkung hinsichtlich eines gesteigerten, umweltfreundlichen Mobilitätsverhaltens entfalten, wenn gleichzeitig das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs weiter ausgebaut und die Radinfrastruktur maßgeblich verbessert werde.
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