Dienstag, 12. Dezember 2017


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VCD: Klimaschutzszenario ist umsetzbar

Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik und beim Infrastrukturausbau notwendig - Engpässe im Stuttgarter Eisenbahnnetz erfordern Ergänzung statt Ersatz

Stuttgart, (lifePR) - Das heute in Stuttgart vom Landesverkehrsministerium vorgestellte Klimaschutzszenario für

den Verkehrssektor zeigt auf, dass die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele auch im

Verkehrsbereich zwar ambitioniert, aber machbar ist, erklärt der ökologische Verkehrsclub

VCD Baden-Württemberg.

Anders als zum Beispiel der Energiesektor könne der Verkehrssektor seit 1990 keinen

Rückgang der CO2-Emmissionen aufweisen, dennoch sehe der Klimaschutzplan der Bundesregierung

eine Reduktion bis 2030 um 40 Prozent vor, erläutert VCD-Landesvorsitzender

Matthias Lieb die Aufgabenstellung. Zuletzt habe das Umweltbundesamt deutliche Zweifel

an der Einhaltung der Klimaziele geäußert, so der VCD.

Eine Landesstudie zeige nun auf, dass mit der Einhaltung der Klimaschutzziele mehrere

positive Effekte verbunden seien, erklärt Matthias Lieb: „Durch eine starke Verkehrsverlagerung

auf den Umweltverbund aus Radverkehr und ÖPNV reduziert sich die Belastung auf

den Straßen. Lärm-, Feinstaub- und Stickoxid-Belastungen werden reduziert, die Städte

werden lebenswerter“. Auch auf den Autobahnen führe der geringere Verkehr zu einem

flüssigeren Verkehrsfluss, so dass die PKW-Nutzer pünktlicher und zuverlässiger in kürzerer

Zeit ans Ziel gelangen könnten.

Doch damit diese Vorteile eintreten könnten, bedürfe es eines Paradigmenwechsels in der

Verkehrspolitik und der klaren Priorisierung des öffentlichen Verkehrs. Ein massiver Ausbau in

die Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr, insbesondere in das Eisenbahnnetz, sei

notwendig, folgert der VCD.

„Die Überlastung des Eisenbahnnetzes in Stuttgart ist überdeutlich – dringend notwendig ist

das Umpolen des Projektes Stuttgart 21 von einer ersetzenden zu einer ergänzenden

Infrastruktur“, fordert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb als Konsequenz. Die heutige

Eisenbahninfrastruktur müsse zumindest in Teilen weiterhin erhalten werden und könne nicht

vollständig dem Städtebau geopfert werden. Dazu habe der VCD schon in der Vergangenheit

konkrete Vorschläge erstellt.

Überhaupt müssten die Bundes-, Landes- und Regionalverkehrspläne an die Klimaschutzvorgaben

angepasst werden – dies bedeute weniger Straßenbau und mehr neue Bus- und

Bahnlinien, betont Lieb.

VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Das heute in Stuttgart vom Landesverkehrsministerium vorgestellte Klimaschutzszenario für den Verkehrssektor zeigt auf, dass die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele auch im Verkehrsbereich zwar ambitioniert, aber machbar ist, erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD Baden-Württemberg.

Anders als zum Beispiel der Energiesektor könne der Verkehrssektor seit 1990 keinen Rückgang der CO2-Emmissionen aufweisen, dennoch sehe der Klimaschutzplan der Bundesregierung eine Reduktion bis 2030 um 40 Prozent vor, erläutert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Aufgabenstellung. Zuletzt habe das Umweltbundesamt deutliche Zweifel an der Einhaltung der Klimaziele geäußert, so der VCD.

Eine Landesstudie zeige nun auf, dass mit der Einhaltung der Klimaschutzziele mehrere positive Effekte verbunden seien, erklärt Matthias Lieb: "Durch eine starke Verkehrsverlagerung auf den Umweltverbund aus Radverkehr und ÖPNV reduziert sich die Belastung auf den Straßen. Lärm-, Feinstaub- und Stickoxid-Belastungen werden reduziert, die Städte werden lebenswerter". Auch auf den Autobahnen führe der geringere Verkehr zu einem flüssigeren Verkehrsfluss, so dass die PKW-Nutzer pünktlicher und zuverlässiger in kürzerer Zeit ans Ziel gelangen könnten.

Doch damit diese Vorteile eintreten könnten, bedürfe es eines Paradigmenwechsels in der Verkehrspolitik und der klaren Priorisierung des öffentlichen Verkehrs. Ein massiver Ausbau in die Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr, insbesondere in das Eisenbahnnetz, sei notwendig, folgert der VCD.

"Die Überlastung des Eisenbahnnetzes in Stuttgart ist überdeutlich - dringend notwendig ist das Umpolen des Projektes Stuttgart 21 von einer ersetzenden zu einer ergänzenden Infrastruktur", fordert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb als Konsequenz. Die heutige Eisenbahninfrastruktur müsse zumindest in Teilen weiterhin erhalten werden und könne nicht vollständig dem Städtebau geopfert werden. Dazu habe der VCD schon in der Vergangenheit konkrete Vorschläge erstellt.

Überhaupt müssten die Bundes-, Landes- und Regionalverkehrspläne an die Klimaschutzvorgaben angepasst werden - dies bedeute weniger Straßenbau und mehr neue Bus- und Bahnlinien, betont Lieb.

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