WirtschaftsWoche erstellt Ranking der innovativsten Mittelständler

VAN HEES gehört zu den Top Ten in Deutschland

(lifePR) ( Walluf, )
Deutschlands innovativste Mittelständler – das sind solche, die nicht nur Produkte entwickeln oder verbessern, sondern die auch Grenzen überschreiten. Eine von der renommierten WirtschaftsWoche beauftragte Studie hat schon zum fünften Mal 3500 Unternehmen auf ihre Innovationskraft analysiert und eine Hitliste der fünfzig besten Mittelständler aufgestellt. Nur ein Unternehmen aus der Lebensmittelwirtschaft hat es in die Top Ten geschafft: Die VAN HEES GmbH in Walluf.

Die Beratungsfirma Munich Strategy wertete im Auftrag der WirtschaftsWoche Jahresabschlüsse und Präsentationen aus, zudem befragte sie Geschäftsführer, Kunden und Konkurrenten. Die Innovationskraft eines Mittelständlers errechnete sie unter anderem aus der Zahl der Neuheiten, die ein Unternehmen auf den Markt bringt, wie hoch seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind und für wie innovativ es die Wettbewerber halten.

Für ihren Platz neun auf der Rangliste konnte VAN HEES überzeugende Argumente ins Feld führen. So hat das Familienunternehmen im vergangenen Jahr allein am Hauptsitz Walluf rund 1,2 Mio. Euro in die Bereiche Forschung und Entwicklung gesteckt und hat über 200 neue Produkte auf den Markt gebracht. Mit neuen Herstellungsverfahren, neuen Anwendungsszenarien für bestehende Technologien und neuen Prozessen wurde die Grundlage für eine zukunftsorientierte Entwicklung geschaffen.

Dabei hat VAN HEES im Lauf der letzten Jahre die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus den Bereichen der Zulieferer, der Wissenschaft und der Kunden, aber auch mit Querdenkern und Ideengebern ausgebaut. Seit 2013 arbeitet eine eigenständige Abteilung zusammen mit führenden Lieferanten daran, neue Rohstoffe zu erforschen und zu entwickeln. In der WirtschaftsWoche hieß es im Bericht über „Deutschlands innovativste Mittelständler 2018“: „Es klingt banal, ist aber schwer zu schaffen: Wer erfolgreich Neues verkaufen will, muss Bedürfnisse der Kunden besser erkennen.“

Solche Bedürfnisse betreffen unter anderem den Wunsch der Verbraucher nach einem veganen Fleischersatz. VAN HEES hat hier mit einer neuen Proteinquelle auf der Basis von Pilzmyzel gemeinsam mit der Universität Gießen einen weltweit neuartigen Rohstoff entwickelt. Die erste vegane Wurst wurde im vergangenen Jahr erfolgreich präsentiert und machte Schlagzeilen wie „Diese Wurst ist ein Pilz“. Drei Jahre dauerte die Entwicklung des neuen Rohstoffs als Grundstoff für die humane Ernährung ohne Fleisch. Sie ist ein Baustein auf dem Weg, Antworten auf die größte Herausforderung der Menschheit zu finden: die Versorgung der Weltbevölkerung mit proteinreicher Nahrung. Mit Fleisch und Fleischerzeugnissen kann dies nicht sichergestellt werden, darüber sind sich die Experten einig.

Ein anderes aktuelles Forschungsprojekt betrifft den Bereich Cellobiose, einem natürlich vorkommenden Disaccharid. Derzeit läuft ein Patentierungsverfahren für diesen Zucker, der genauso wie Lactose fermentiert und bräunt, jedoch nicht die unangenehmen Nebenwirkungen von Lactose aufweist.

Pilzmyzel oder Cellobiose: Das sind Beispiele für das Bestreben, innovative Rohstoffe und Verfahrenstechnologien zu entwickeln, die einen Mehrwert im Lebensmittel schaffen. Es versteht sich, dass sich VAN HEES damit eine Alleinstellung im Markt erarbeiten und gleichzeitig für einen wirtschaftlichen Erfolg sorgen will. Die Grundlage dafür sieht das Unternehmen aber vor allem darin, unkonventionellen Ideen eine Chance zu geben, sich vielfältig mit kreativen Köpfen auch aus anderen Branchen zu vernetzen, Verständnis und Empathie für die Bedürfnisse der Kunden zu haben. All das ist bei VAN HEES nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Im Team sind schon manche Ideen gesammelt, weiterentwickelt und oft sogar bis zu Patentierung gebracht worden.

In der 72jährigen Chronik des Unternehmens sind zahlreiche pionierhafte Entwicklungen in der Fleischverarbeitung verzeichnet, sind einige wegweisende Standards gesetzt worden. Dass der Aktionsradius mittlerweile größer geworden ist, wurde Ende des vergangenen Jahres mit der Gründung des „Competence Centers Food.PreTECT“ deutlich, einem eigenständigen Lösungs- und Dienstleistungsanbieter für die gesamte Lebensmittelwirtschaft. Food.PreTECT wird getragen von einer Expertengruppe der VAN HEES GmbH, die für Food-Produzenten auf der Basis einer individuellen Risikobewertung maßgeschneiderte Lösungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit und der Lebensmittelhaltbarkeit erarbeitet.

VAN HEES hat seinen Focus schon seit seiner Gründung auf wissenschaftliche Forschung gerichtet. Im Mai 2018 gab es dafür ein weiteres bedeutendes Ereignis. Da wurde die Abteilung „Department of Science“ ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Dr. Alexander Stephan kooperiert sie eng mit namhaften Forschungsinstituten wie dem Max-Rubner-Institut, dem Fraunhofer-Institut und dem Max-Planck-Institut sowie mit diversen Universitäten wie der JLU Gießen, der TU München und der Universität Geisenheim. Nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich kommen Forschungsprojekte, die in den nächsten Jahren neue Produkte bzw. Verfahrenstechnologien für die Lebensmittelproduktion ergeben sollen.

„Wir haben die Lizenz zum Verrücktsein und zwar von ganz oben“, freut sich Dr. Stephan über die Rückendeckung von Gesellschafterinnen und Geschäftsführung, auch mal andere Wege zu beschreiten. Dass diese Lizenz ganz besondere Innovationskräfte freisetzt, hat die Platzierung unter den Top Ten der deutschen innovativsten Mittelständler bestätigt.
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