Negative Auswirkungen von "Schockbildern" auf Zigarettenverpackungen verhindern

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Raucher werden ständig mit ekligen Fotos von schweren Erkrankungen konfrontiert – dies führt zu zusätzlichen Belastungen. Deren Folgen sollen durch das Überkleben der Fotos mit kostenlosen Aufklebern verhindert werden.

Der Nocebo-Effekt (lateinisch für „ich werde schaden”) ist das Gegenteil des bekannten Placebo-Effekts. Die auf Zigarettenschachteln ständig präsente Auseinandersetzung mit negativen Auswirkungen des Rauchens setzt den Konsumenten einer zusätzlichen Gefahr aus – dem sogenannten Nocebo-Effekt, welcher die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung zusätzlich erhöht.

Der Psychosomatikforscher Prof. Paul Enck vom Universitätsklinikum Tübingen hat diesen Effekt in pharmakologischen Studien bereits nachgewiesen: Wirkstofflose Pillen führen zu Nebenwirkungen, obwohl diese nicht auftreten dürften. „Einzig die Information ist es, die die Nocebo-Wirkungen erzeugt.” Die negativen Gedanken allein führen also bereits zu realen Beschwerden.

In Deutschland werden täglich 230 Millionen Zigaretten geraucht und über 8 Millionen Menschen rauchen eine ganze Schachtel pro Tag. Dabei werden sie tagtäglich zwanzigmal durch ein Schockbild beeinflusst. Es ist absehbar, dass dies nicht gesundheitsfördernd ist.

Der Werbeartikelhersteller Usables aus Düsseldorf bietet hier kostenlos Abhilfe an. Aufkleber an Kiosken, Tankstellen und Tabakläden sollen dem Verbraucher eine Wahl geben, welches Bild sich auf seiner Verpackung befinden soll. Er kann die kostenlosen und werbefinanzierten Aufkleber einfach mitnehmen und an der Zigarettenschachtel anbringen. Die Werbemöglichkeit ist für Kinos, Getränkehersteller, Taxis und viele andere Unternehmen gedacht, welche den Aufkleber für die Kunden sponsern.

Designer Dustin Lingemann beschreibt, wie er auf die Idee gekommen ist: „Die Kundin vor mir wollte keine Zigarettenpackung mit einem Ekelbild haben und der Verkäufer musste nun so lange suchen, bis er eine Packung mit einem nicht so schlimmen Schockbild gefunden hatte. Da dachte ich mir: »Hier kann man was machen«.” Die Idee, für Kunden als Service kostenlose Aufkleber anzubieten, war geboren.

Die SmokerSticker können nicht vor den ursprünglichen Risiken des Rauchens bewahren, sie können jedoch zusätzliche Gefahren durch den Nocebo-Effekt verhindern. Geschäftsführer Oliver Plantenberg: „SmokerSticker geben Ekelbildern keine Chance – die werbenden Unternehmen retten ihre Kunden durch eine schöne oder lustige Botschaft. Endlich Werbung, die der Kunde unbedingt haben will.” Die SmokerSticker werden erstmals auf der PSI Werbeartikelmesse in Düsseldorf der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Mehr Infos gibt es auf www.smokersticker.de
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