Sonntag, 24. September 2017


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Translationale Onkologie in Deutschland: Strukturen und Perspektiven

Göttingen, (lifePR) - Öffentlicher Vortrag von Professor Michael Baumann, Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. Freitag, 11. August 2017, 16:00 Uhr, Hörsaal 55, Universitätsklinikum Göttingen.

Prof. Dr. Michael Baumann, Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ), spricht zum Thema „Strukturen und Perspektiven der Translationalen Onkologie in Deutschland“. Er befasst sich dabei mit den Herausforderungen für die Krebsforschung und Krebsmedizin in Deutsch-land und dem Aufbau moderner Translationsforschung. Baumann geht dabei unter anderem auf die Möglichkeiten und Grenzen einer personalisierten Präzisi-onsonkologie sowie einer besser stratifizierten Onkologie ein.

Professor Baumann hält seinen Vortrag am Freitag, dem 11. August 2017 um 16:00 Uhr im Hörsaal 55 des Universitätsklinikums Göttingen. Veranstalter sind Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Dekan der Medizinischen Fakultät und Sprecher des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), in Kooperation mit dem UniversitätsKrebszentrum (G-CCC) der UMG.

Öffentlicher Vortrag Strukturen und Perspektiven der Translationalen Onkologie in Deutschland Freitag, 11. August 2017, 16:00 Uhr Hörsaal 55 Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

DER REFERENT

Prof. Dr. Michael Baumann ist Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. Nach dem Medizinstudium an der Universi-tät Hamburg promovierte Professor Michael Baumann 1988 zum Doktor der Medi-zin. Danach war er als Postdoc im Massachusetts General Hospital an der Harvard Medical School in Boston tätig. Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für Strahlen-therapie habilitierte er sich 1994 an der Universität Hamburg. 1995 wechselte er zunächst als Leiter der experimentellen Radioonkologie an die Medizinische Fakul-tät Carl Gustav Carus in Dresden. Seit 2001 ist Michael Baumann Professor für Radioonkologie an der Technischen Universität Dresden. Zudem war er Grün-dungsdirektor des Universitäts KrebsCentrum Dresden sowie Sprecher des DKTK und NCT Partnerstandorts Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der translationalen Radioonkologie und Strahlenbiologie sowie in der Behandlung von intrathorakalen- und Kopf-Hals-Tumoren. Prof. Baumann wurde 2004 zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt und war Präsident der europäischen Gesellschaft für Radioonkologie (ESTRO), der Europäischen Krebsgesellschaft (ECCO) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

„Translationale Onkologie“ befasst sich mit der Umsetzung von onkologischer Grundlagenforschung in die klinische Anwendung. Das bedeutet: Die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse sollen möglichst zügig den Patienten in Form verbesserter Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zugutekommen.

Personalisierte Präzisionsonkologie schlägt die Anpassung medizinischer Entscheidungen, Praktiken und Behandlungen für jeden einzelnen Patienten vor. Ziel ist es, die beste Therapie für den individuellen Patienten auszuwählen, um das beste Ergebnis sicherzustellen.

Stratifizierte Onkologie identifiziert Untergruppen von Patienten, die sich im Hinblick auf den Mechanismus ihrer Erkrankung, die Anfälligkeit für eine bestimmte Erkrankung oder ihr Ansprechen auf ein Arzneimittel unterscheiden. Ziel ist es, eine Behandlung anzubieten, die mit der größten Wahrscheinlichkeit nutzbringend ist oder eine Nebenwirkung verhindert.

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