Palliativstation besteht seit einem Jahr - Regionales Netzwerk zur Versorgung nicht heilbar krebserkrankter Patienten entsteht

(lifePR) ( Ulm, )
Seit gut einem Jahr versorgt ein Team von speziell ausgebildeten Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten auf der Palliativstation des Universitätsklinikums Ulm Patienten, deren Krebserkrankungen nicht mehr heilbar sind. Die Ausgestaltung der Station wurde jetzt mit dem Bau eines Wintergartens, der als Patientenaufenthaltsraum genutzt wird, abgeschlossen. Um die Versorgung dieser Patienten in der Region zu verbessern, soll mit Unterstützung des CCCU und finanziellen Mitteln der Deutschen Krebshilfe außerdem ein Netzwerk zur besseren ambulanten Betreuung entstehen.

Palliativstation und Wintergarten befinden sich in einem abgeschirmten Bereich der Klinik für Innere Medizin III. Bau und Ausgestaltung des Wintergartens wurden durch eine großzügige Spende des ehemaligen Ärztlichen Direktors der Klinik für Innere Medizin III, Prof. emer. Dr. Hermann Heimpel, ermöglicht.

Die Palliativstation hilft Patienten in einer oft monate- oder jahrelangen Lebensphase einer nicht heilbaren Krebserkrankung und kümmert sich somit im Gegensatz zum Hospiz nicht in erster Linie um die Pflege von Menschen kurz vor ihrem Tod. Patienten der Palliativstation sollen möglichst viel Zeit mit hoher Lebensqualität zu Hause und gemeinsam mit ihren Angehörigen verbringen können. "Unsere Erfahrungen im ersten Jahr sind sehr positiv", bilanziert Oberärztin Dr. Regine Mayer-Steinacker, ärztliche Leiterin der Station. "Wir ermöglichen vielen Menschen, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt in Würde erleben können, indem wir die medizinischen, aber auch die organisatorischen Voraussetzungen dafür geschaffen haben. Damit erfüllen wir eine wichtige Aufgabe, die wir in Zukunft durch die geplante Vernetzung noch umfassender wahrnehmen möchten", so Dr. Mayer-Steinacker.

Die Palliativstation des Universitätsklinikums Ulm ist Teil eines Netzwerks, in dem niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die Brückenpflege, ambulante Pflegeeinrichtungen, soziale und kirchliche Dienste, der Hospizdienst und weiteren Strukturen integriert sind. Zudem soll zukünftig die so genannte Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) zu einer weiteren Verbesserung der Versorgung dieser Patienten führen. "Ziel der SAPV ist, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen so ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen", sagt Prof. Dr. Hartmut Döhner, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin III und Sprecher des Integrativen Tumorzentrums CCCU. "Wir freuen uns, dass wir mit Mitteln der Deutschen Krebshilfe den Aufbau des SAPV-Netzwerks, das in Form eines Vereins arbeitet, unterstützen können, allerdings stehen jetzt auch die Krankenkassen in der Pflicht" so Döhner abschließend.
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