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Pressemitteilung BoxID: 348017 (Universitätsklinikum Heidelberg)
  • Universitätsklinikum Heidelberg
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  • 69120 Heidelberg
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Was hilft, wenn die Trennung schmerzt?

Heidelberger Internet-Studie erforscht traumatische Nachwirkungen zerbrochener Liebesbeziehungen / Teilnehmer gesucht

(lifePR) (Heidelberg, ) Warum leiden manche Menschen jahrelang an Trennungsschmerz, wenn eine Liebesbeziehung zu Ende geht, während andere rasch darüber hinweg kommen? Welche biographischen und psychischen Faktoren spielen dabei eine Rolle?

Die Sektion Psychotraumatologie (Leitung: Professor Dr. Günter H. Seidler) der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg führt eine Studie zum Thema "traumatische Trennungen von Liebesbeziehungen" durch. Die Heidelberger Traumaforscher befassen sich seit vielen Jahren mit den psychischen Folgen von Unfällen, Gewalttaten und Katastrophen. "Auch eine schmerzhafte Trennung kann nachhaltig traumatisieren", so Professor Seidler. Bislang sind seelische Verwundungen nach Trennungen von Liebes- oder Lebenspartnern ein wenig bearbeitetes Themengebiet im Bereich der Traumaforschung in Deutschland.

Unabhängig von Alter und Geschlecht kann jeder, der eine schwierige Trennung von einem Partner oder einer Partnerin erlebt hat, bis zum 10. Oktober 2012 an der internetbasierten Fragebogenstudie teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/trennungen/

Die Ergebnisse der Studie dienen der Entwicklung therapeutischer Unterstützung für Betroffene. "In unserer Studie geht es um die Frage, was Menschen aneinander bindet, was eine Loslösung von einem Partner ermöglicht und welche Rolle dabei frühere unglückliche Erfahrungen spielen", erklärt Professor Seidler.

Internet:

Link zur Studie bis 10. Oktober 2012: https://www.soscisurvey.de/trennungen/

Sektion Psychotraumatologie der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Psychotraumatologie.6628.0.html

Universitätsklinikum Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

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