Montag, 22. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 131432

Architekturbionik im Blickpunkt

Internationales Symposium

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Bionik oder auch Biomimetik verbindet Biologie und Technik mit dem Ziel, durch Abstraktion, Übertragung und Anwendung von Erkenntnissen, die an biologischen Vorbildern gewonnenen werden, technische Fragestellungen zu lösen. Dabei kann es sich beispielsweise um Bootskörper handeln, die der dicken Haut von Delfinen nachempfunden sind, oder - angelehnt an die Echo-Ortung von Fledermäusen um Sonar- oder Radarverfahren. Auf diesem Gebiet arbeiten Fachleute aus unterschiedlichsten Forschungsrichtungen zusammen, beispielsweise Biologen, Chemiker, Physiker und andere Naturwissenschaftler mit Ingenieuren, Architekten und Designern. Unter den verschiedenen Teilbereichen der Bionik nimmt die Architektur eine Sonderstellung ein, da sie nicht nur von originär architektur-bionischen Entwicklungen profitieren, sondern zudem viele Entwicklungen aus anderen Teilbereichen der Bionik nutzen kann. Zu nennen sind hier Leichtbau und Materialien, Oberflächen und Grenzflächen, Optimierung sowie Sensor- und Energie-Bionik, die vielfältige innovative Ideen und Produkte für das Bauwesen liefern. Um diese Thematik geht es am Freitag, den 27. November bei der internationalen Symposium "Biomimetics in Architecture 2009 - evolutionary construction and design" an der Universität Stuttgart. Experten aus dem aktuellen Biona Förderprogramm des Bundesministerium für Bildung und Forschung und Fachleute aus Wissenschaft und Praxis aus England, den Niederlanden, Österreich, Deutschland und den USA stellen aktuelle Forschungsprojekte der Architekturbionik vor. Veranstalter der englischsprachigen Tagung ist das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen" der Uni Stuttgart.

Der Leichtbau und das Arbeiten mit Vorbildern aus der Natur haben an der Universität Stuttgart eine lange Tradition. Schon 1970 förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft hier den Sonderforschungsbereich "Weitgespannte Flächentragwerke". 1994 nahm an der Uni Stuttgart das damals thematisch am breitesten angelegte interdisziplinäre deutsche Forschungsprojekt, der Sonderforschungsbereich "Natürliche Konstruktionen", seine Arbeit auf. Mehr dazu finden Sie unter www.uni-stuttgart.de/uni-kurier/uk100/thema/th62b.html.

Das Programm finden Sie unter www.itke.uni-stuttgart.de/biomimeticssymposium.htm Weitere Information unter www.itke.uni-stuttgart.de Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist nur nach Anmeldung möglich. Teilnahmegebühr: € 100,- (ermäßigt für Studierende und Rentner € 20,-)

Anmeldungen an info@itke.uni-stuttgart.de, Fax +49 (711) 685-82756

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Ausbildereignungsschein – wertvolle Tipps und nützliche Facts!

, Bildung & Karriere, ebam GmbH

Wer in Deutschland ausbilden möchte, muss seit 2009 seine berufs- und arbeitspädagogische Eignung durch einen Nachweis oder ein Zeugnis belegen....

Sieger der regionalen Schüler-Physik-Olympiade der Landkreise Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming erhielten Ehrenpreise der TH Wildau

, Bildung & Karriere, Technische Hochschule Wildau [FH]

Anlässlich des Hochschulinformation­stages am 20. Mai 2017 erhielten die Sieger der regionalen Schüler-Physik-Olympiade aus den Landkreisen Dahme-Spreewald...

Ehrungen im Monat April durch die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar- Odenwald

, Bildung & Karriere, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald

In vielen Handwerksbetrieben arbeiten Mitarbeiter seit vielen Jahren in gewohnter Treue und mit bekanntem Fleiß. Aufgrund ihrer langjährigen...

Disclaimer