Dienstag, 30. Mai 2017


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Migration & Mobilität

Aktionsbündnis für Frauen mit Migrationshintergrund

(lifePR) (Oldenburg, ) "Migration & Mobilität - Für mehr Bewegung im sozialen Raum" - diesen Titel trägt ein neu geschlossenes Aktionsbündnis aus Theorie und Praxis, aus dem Sport- und Bewegungsangebote für Frauen mit Migrationshintergrund hervorgehen sollen. Bündnispartner sind das Institut für Sportwissenschaft der Universität Oldenburg, der "Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten" der Stadt Oldenburg und der "Turn- und Sportverein Bloherfelde von 1906 e.V.". Für eine siebenmonatige Aufbauphase hat das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen der "Aktionsbündnisse Gesunde Lebensstile und Lebenswelten" knapp 79.000 Euro für das Projekt bewilligt.

Leitung, Koordination und wissenschaftliche Begleitforschung liegen bei Prof. Dr. Thomas Alkemeyer, Hochschullehrer für Soziologie des Sports am Institut für Sportwissenschaft der Universität, und der Projektmitarbeiterin Rea Kodalle. Ziel der Aufbauphase ist es, im engen Austausch der Bündnispartner Bewegungsangebote zu konzipieren, die den Lebenslagen und Lebensstilen der Frauen entgegenkommen. Die Angebote sollen später dauerhaft im Sportverein institutionalisiert werden. Außerdem sollen in der ersten Phase möglichst viele Frauen für eine regelmäßige Teilnahme gewonnen werden. Zu diesem Zweck richtet der "Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten" einen Gesundheitstreff sowie einen kombinierten Bewegungs- und Ernährungskurs im Kennedyviertel ein. Künftig sollen aus dem Teilnehmerinnenkreis auch die Übungsleiterinnen hervorgehen. Zum Projekt gehört ferner die Entwicklung eines Methodendesigns, mit dessen Hilfe die neuen Angebote evaluiert und kontinuierlich verbessert werden können, unterstützt vom Zentrum für Methoden der Sozialwissenschaft (MSW) der Universität Oldenburg. Nach Ablauf der Aufbauphase kann eine Förderung für weitere 2,5 Jahre beantragt werden, um das Konzept in Zusammenarbeit mit weiteren Sportvereinen und Gemeinwesenzentren auch auf andere Stadtteile zu übertragen.

Universität Oldenburg

Mit ihrer Namensgebung nach Carl von Ossietzky hat die Oldenburger Universität unterstrichen, dass Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft Verantwortung trägt und sich dem öffentlichen Diskurs stellen muss. Diesem Anspruch fühlt sie sich nach wie vor verpflichtet. Die Universität Oldenburg ist eine junge Hochschule, die seit ihrer Gründung 1973 dazu beiträgt, der Nordwestregion wirtschaftliche und kulturelle Impulse zu geben. Die Stärkung der Wissenschaftsregion ist auch erklärtes Ziel der engen Kooperation mit der Universität Bremen.
Wissenschaftliche Spitzenleistungen und herausragende Lehre – beides zu vereinbaren und auszubauen, ist der Auftrag der kommenden Jahre. Das Fundament dafür ist gelegt: International sichtbare und interdisziplinäre Forschung, gezielte Nachwuchsförderung und die vollständige Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge.

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