Vom Abbruch zum neuen Mauerstein: Porenbeton wird recycelt

Umweltsenator Dr. Joachim Lohse eröffnet Forschungsvorhaben an der Amtlichen Materialprüfungsanstalt des Instituts für Werkstofftechnik mit Sitz an der Universität Bremen

(lifePR) ( Bremen, )
Porenbeton ist ein beliebter Baustoff. Er ist leicht, gut zu handhaben, Wärme dämmend - aber leider kaum wieder verwertbar. Daher landet er heute fast ausschließlich auf der Deponie. Dass das so nicht bleiben muss, wollen Wissenschaftler der Amtlichen Materialprüfungsanstalt (MPA) vom Institut für Werkstofftechnik (IWT) mit Sitz an der Universität Bremen beweisen. Mit Hilfe einer speziellen Herstellungstechnik werden sie aus altem Porenbeton neue Mauersteine herstellen. Das zweijährige Projekt wird vom Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Joachim Lohse, mit ca. 140 Tsd. Euro gefördert. Er nimmt auch an der Auftaktveranstaltung zum Forschungsvorhaben teil. Sie findet am 11. Januar 2012 ab 11 Uhr in der MPA (Paul-Feller-Str. 1) statt. Neben dem Umweltsenator und Vertretern aus seinem Hause, den beteiligten Forschungsinstitutionen und Unternehmen sowie Vertretern aus dem Hause der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit sind Gäste aus der Bauindustrie und dem Baugewerbe eingeladen.

Zwei Drittel des jährlich in Deutschland produzierten Abfalls stammen aus der Bauindustrie. Aus ökologischen Gründen kommt der Wiederverwertung von Baumaterialien also eine äußerst wichtige Rolle zu. Das Bremer Projekt "Scale-up des Porenbetonrecyclings", das auf Ergebnissen von vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierten Vorläuferprojekten aufbaut, will den Sprung aus dem Labor in die industrielle Fertigung schaffen. Nach Abschluss des Projektes soll in einem weiteren Vorhaben an einem Demonstrationsbau anschaulich bewiesen werden, dass die Wiederverwertung von Porenbeton funktioniert. "Nachhaltiges Bauen, das die Umwelt möglichst wenig belastet, ist für uns eine unabdingbare Pflicht den nachfolgenden Generationen gegenüber", betont Jens-Jürgen Lau, der Geschäftsführer der ebenfalls am Projekt beteiligten Forschungsvereinigung Recycling und Wertstoffverwertung im Bauwesen (RWB).
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