Umfrage: Institutionelle Investoren wollen Immobilienquote weiter steigern

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
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- Immobilienquote soll auf knapp 13 Prozent steigen
- Wohn- und Einzelhandelsimmobilien verstärkt auf Wunschzettel der Investoren
- 60 Prozent der Neuanlagen sollen über indirekte Anlagelösungen wie Fonds erfolgen

Institutionelle Investoren wollen ihre Immobilienquote weiter steigern und setzen dabei mehr und mehr auf Immobilien außerhalb des deutschen Heimatmarktes. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der zweiten Jahresumfrage von Universal-Investment zum Anlageverhalten institutioneller Immobilienanleger. An der im September 2014 abgeschlossenen Umfrage haben sich institutionelle Investoren wie Pensionseinrichtungen oder Versicherungen mit einem verwalteten Gesamtvermögen von über 50 Milliarden Euro beteiligt. Das Immobilienanlagekapital der Befragten liegt bei rund 6,1 Milliarden Euro. Damit deckt die Umfrage etwa 14 Prozent des gesamten Marktes für Immobilienspezialfonds ab.

Anstieg der Immobilienquote führt zu höherer Nachfrage für Fonds und Investment-KG

Aktuell liegt die Immobilienquote unter den Teilnehmern der Umfrage bereits bei rund zwölf Prozent und soll binnen Jahresfrist weiter auf 12,8 Prozent steigen. Insofern handelt es sich im Marktvergleich zu anderen Studien um eher immobilienaffine Anleger. "Institutionelle Investoren setzen auch aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase verstärkt auf Immobilienanlagen. Das Ziel ist das Erwirtschaften der Mindestverzinsungen. Im risikoarmen Portfolio-Anteil lässt sich das derzeit mit festverzinslichen oder gar liquiden Anlageformen kaum realisieren", erklärt Alexander Tannenbaum, als Geschäftsführer das Immobiliengeschäft von Universal-Investment verantwortet.

Bei der Art der Immobilienanlage verstärkt sich der Trend zu indirekten Anlagevehikeln. Bei den Befragten waren bislang rund 54 Prozent der Immobilienanlagen im Direktbestand und rund 46 Prozent über Fonds investiert. Bei Neuanlagen bevorzugen 50 Prozent Offene Immobilienspezialfonds nach deutschem oder luxemburgischem Recht. Darüber hinaus sehen rund zehn Prozent der Investoren das neue Anlagevehikel Investment-Kommanditgesellschaft (Investment-KG) und die luxemburgischen Pendants SCS und SCSp als erste Wahl für Neuanlagen. 40 Prozent geben Direktanlagen den Vorzug. "Der Trend zu indirekten Anlageformen und hier speziell zu regulierten Vehikeln hält weiter an. Neben dem deutschen offenen Immobilienspezialfonds bekommt die Direktanlage mit der Investment-KG einen weiteren Wettbewerber", so Tannenbaum.

Anlegerfokus verschiebt sich zugunsten von Nordamerika und Asien

Auch das regionale Investorenverhalten ändert sich zunehmend. Aktuell sind 72 Prozent der Immobilienbestände in Deutschland allokiert. Anlagen über ganz Europa betragen 17,3 Prozent, Großbritannien und Irland vier Prozent, in Nordamerika 2,2 Prozent und in Zentraleuropa (Frankreich, Schweiz, Benelux) zwei Prozent. "Der starke Deutschland-Anteil ist natürlich auch historisch zu erklären: Zunächst investierte man am Heimatmarkt und dann ging man die ersten Schritte ins Ausland", bewertet Tannenbaum die starke Ausrichtung auf deutsche Immobilien im Bestand.

Bei den geplanten Neuinvestitionen deutet sich jedoch eine spürbare Verschiebung an. Zwar stehen deutsche Immobilien mit einem geplanten Anteil von 63,5 Prozent bei Neuinvestitionen weiter im Fokus. Doch während der Anteil europäischer Immobilien deutlich von 17,3 auf elf Prozent zurückgehen soll, planen die Befragten, den Anteil nordamerikanischer Immobilien auf elf Prozent zu verfünffachen. Auch der Anteil Asiens soll signifikant auf sechs Prozent steigen, während Mittel- und Südamerika mit einem Prozent kaum eine Rolle spielt. "Wir beobachten insgesamt einen Trend zu globalen Mandaten, mit denen Anleger zusätzlich auch attraktive Renditen jenseits der etablierten Märkte erschließen möchten", so Tannenbaum.
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