Steigende Gefahr durch Zecken

Unfallversicherung leistet nicht immer

(lifePR) ( Nürnberg, )
Experten rechnen in diesem Jahr aufgrund des milden Winters mit einer deutlichen Zunahme von Infektionskrankheiten durch Zecken. Bundesweit ist bereits etwa jede fünfte Zecke Träger des Borreliose-Erregers. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg besteht zusätzlich die Gefahr einer durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die eine gefährliche Hirnhautentzündung nach sich ziehen kann. Vorbeugende Schutzimpfung gibt es nur für FSME. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt daher, bei Sparziergängen möglichst auf festen Wegen zu bleiben und Unterholz sowie hohes Gras zu meiden. Zudem sollte man regelmäßig seinen Körper nach Zecken absuchen. Bevorzugte Stellen sind am Kopf, am Hals sowie unter den Armen, zwischen den Beinen und in den Kniekehlen. Zum Entfernen empfiehlt es sich, eine spezielle Zeckenzange zu verwenden oder ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Zecke sollte langsam herausgezogen und anschließend die Wunde sorgfältig desinfiziert werden. Treten Rötungen oder allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auf, sollte auf alle Fälle unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Vor den finanziellen Folgen einer dauerhaften Invalidität schützt die private Unfallversicherung. Allerdings sollte man darauf achten, dass Zeckenbisse ausdrücklich im Leistungsumfang enthalten sind, empfiehlt die uniVersa. Bei etwa 30 Prozent der derzeit am Markt angebotenen Tarife ist dies nicht der Fall. Bei Altverträgen, die schon länger bestehen, fällt der Prozentsatz sogar noch höher aus. Die Versicherungssumme sollte ausreichend bemessen und zusätzlich eine lebenslange Rente mitversichert sein. Sinnvoll ist es auch, ein professionelles Reha-Management in den Vertrag einzuschließen.
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