Montag, 21. Mai 2018


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Patientenberatungsstelle in Leipzig wieder eröffnet

Auch weiterhin kostenfreie Beratung zu Gesundheitsfragen

Leipzig, (lifePR) - Nach einer gut 3-monatigen Zwangspause wird die Beratungsstelle Leipzig der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) am 24. März 2011 wieder ihre Arbeit aufnehmen.

Am 31.12.2010 lief die zweite Phase des Modellprojekts für eine unabhängige Patientenberatung aus. Somit musste auch die Beratungsstelle Leipzig am Ende des vergangenen Jahres ihre Tore schließen. In den vergangenen vier Jahren wandten sich mehr als 13.000 Ratsuchende mit ihren Problemen und Fragen telefonisch, persönlich oder schriftlich an die Patientenberatung in Leipzig. Bundesweit konnten die Beratungsstellen des Modellprojekts der Unabhängigen Patientenberatung mehr als eine viertel Million Beratungen verbuchen.

Ende 2010 entschied der Gesetzgeber, dass ab 01.01.2011 die unabhängige Patientenberatung nun als ein dauerhaftes Angebot fortgeführt werden soll. Der Spitzenverband Bund der gesetzlichen Krankenkassen erhielt den Auftrag, gemeinsam mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung eine Institution auszuwählen, die den gesetzlichen Auftrag umsetzen soll. In einer europaweiten Ausschreibung ist aus mehreren Bewerbungen die Bietergemeinschaft aus Sozialverband VdK Deutschland e. V., Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. und dem Verbund unabhängige Patientenberatung e. V. ausgewählt worden, die bereits das vorausgegangene Modellprojekt der UPD gemeinsam durchgeführt hatte.
Unter dem bekannten Namen "Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)" wird die Beratungstätigkeit nun wieder schrittweise bundesweit aufgenommen.

Die Hauptaufgabe der UPD besteht auch künftig darin, Patienten und Ratsuchende in ihrer Rolle als Kunden des Gesundheitssystems zu unterstützen. Hintergrund ist, dass die zahlreichen Gesundheitsreformen in den letzten Jahren von den Verbrauchern und Patienten ein verändertes Verhalten gegenüber der Ärzteschaft, den Krankenkassen und anderen fachspezifischen Einrichtungen verlangen. Es hat sich also die Position der Patienten gegenüber dem gesamten Gesundheitssystem gewandelt. Sie wurden zum Kunden medizinischer Leistungen.

In den UPD-Beratungsstellen erfahren die Patienten beispielsweise, welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden, welche Rechte sie haben, oder sie erhalten Hilfe beim Lesen und Verstehen der ärztlichen Diagnose bzw. Therapie.
Auch in Krankheitskrisen oder bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen stehen Patienten oft allein und ratlos da. Zu damit verbundenen und vielen weiteren Fragen wird wieder Hilfe durch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland angeboten.
Darüber hinaus erhielt sie eine neue Aufgabe. Die Patientenberatung soll zukünftig eine so genannte Sensorfunktion innehaben und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung über Beschwerden und Missstände im Gesundheitssystem berichten.

Die Beratungsstelle Leipzig kann nun ihre bewährte Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und ist wie bisher im Brühl 34 - 38 zu finden. Träger der Beratungsstelle sind unverändert die Verbraucherzentrale Sachsen e.V. und der Sozialverband VdK Sachsen e.V. Es wird persönlich, schriftlich und telefonisch durch eine Volljuristin, eine Psychologin und eine Ärztin beraten. Die Beratungen sind kostenfrei.
Termine können ab jetzt wieder telefonisch unter der Rufnummer 0341/337371-0 vereinbart werden.
Die E-Mail-Adresse lautet leipzig@upd-online.de.
Geöffnet ist die Patientenberatungsstelle
montags von 13-15 Uhr,
dienstags von 9-12 Uhr und von 13-18 Uhr,
donnerstags von 10 -12 Uhr und von 13 -15 Uhr und
freitags von 9 -12 Uhr.

Darüber hinaus ist wie bisher das bundesweite Beratungstelefon unter der bekannten Rufnummer 0800 - 011 77 22 montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr erreichbar.

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