Knappere Sojaversorgung 2019/20

Brasilien rückt auch in der Produktion auf Platz 1

(lifePR) ( Berlin, )
In den USA werden 2019 voraussichtlich so wenig Sojabohnen geerntet, wie seit 4 Jahren nicht mehr.

In der ersten Prognose zur Versorgungslage 2019/20 für Sojabohnen erwartet das US-Landwirtschaftsministerium eine kleinere Erzeugung bei gleichzeitig wachsendem Verbrauch. Demnach dürfte die globale Sojabohnenernte 2019/20 mit 356 Mio. t rund 6 Mio. t kleiner ausfallen als 2018/19. Die Erzeugung soll in China und Paraguay leicht und in Brasilien sogar auf ein Rekordhoch steigen, dafür aber in den USA auf den niedrigsten Stand seit 4 Jahren zurückgehen. Top-Produzent wäre dann mit 123 Mio. t Brasilien, gefolgt von den USA mit 113 Mio. t.

Gleichzeitig wird der globale Verbrauch gegenüber 2018/19 um 8 auf schätzungsweise 355 Mio. t zunehmen. Das beruht vor allem auf den steigenden Verarbeitungszahlen in Brasilien und Argentinien. Aufgrund der großen Nachfrage nach Sojaschrot sollen in diesen Ländern 1 bzw. 3 Mio. t mehr Sojabohnen verarbeitet werden, auch in vielen anderen Ländern wird ein leichter Anstieg erwartet.

Der globale Handel mit Sojabohnen wird 2019/20 bei 151 Mio. t gesehen und damit nahezu auf Vorjahreshöhe. Top-Exporteur bleibt Brasilien, auch wenn von dort etwas weniger kommen soll als in der laufenden Saison. Demgegenüber wird mit einem deutlichen Exportplus für die USA gerechnet, auch wenn die Zielrichtung der Exporte sich von China nach Europa verschoben hat. Die wichtigsten Sojaimporteure bleiben 2019/20 China und die EU. Während im Reich der Mitte, trotz grassierender Afrikanischer Schweinepest, mit einem leichten Verbrauchsplus gerechnet wird, dürften die EU etwas weniger Sojabohnen importieren als 2018/19.

Aufgrund des rechnerisch nahezu ausgeglichenen Verhältnisses zwischen Erzeugung und Verbrauch erwartet das US-Landwirtschaftsministerium für 2019/20 keine nennenswerte Veränderung der Vorräte. Diese erreichen bereits in der laufenden Saison eine Rekordhöhe von 113 Mio. t. Das reicht aus, den weltweiten Bedarf für 3,7 Monate zu decken.
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