Donnerstag, 16. August 2018


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TUSEM feiert gegen Rimpar den nächsten Heimsieg

Essen, (lifePR) - Die Serie des TUSEM Essen geht weiter. In der 2. Handball-Bundesliga hat die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert das Heimspiel gegen die Rimpar Wölfe mit 23:21 (11:9) gewonnen und ist damit auch nach dem siebten Spiel in Folge ungeschlagen.

Die Partie in der Arena „Am Hallo“ begann ungewöhnlich torarm. Beide Mannschaften taten sich im Angriffsspiel noch schwer, fanden nur selten den direkten Weg zum Tor. Zudem zeigten sich sowohl Essens Sebastian Bliß, als auch Rimpars Max Brustmann als starke Schlussleute, die viele Chancen zunichtemachten. So dauerte es rund sieben Minuten, bis der Ball das erste Mal im Netz landete, in diesem Fall zugunsten der Gäste. Von da an nahmen die Teams Fahrt auf und schraubten das Tempo im Angriff hoch. Das klappte beim TUSEM zunächst besser, allen voran Jonas Ellwanger fand immer wieder eine Lücke in der Deckung der Bayern und brachten ihre Mannschaft damit in Führung. Rimpar erlaubte sich zunächst zu viele Fehlwürfe, holte gegen Ende der ersten Halbzeit aber noch einmal auf. Nachdem das Team von der Margarethenhöhe bereits mit 8:3 geführt hatte (19.), kamen die Gäste bis auf drei Tore heran (10:7, 25.), ehe sie dann kurz vor Ablauf der ersten 30 Minuten noch weiter verkürzen konnten. So ging es mit einem knappen 11:9 für die Essener in die Kabinen. Auch, weil die beiden Torhüter großen Anteil daran hatten. Bezeichnend: Mit der Halbzeitsirene scheiterte der TUSEM gleich zweimal an Max Brustmann, der im ersten Durchgang auf 13 Paraden kam. Sein Gegenüber Sebastian Bliß verhinderte immerhin neun Gegentreffer.

Ähnlich ging es auch nach der Pause weiter. Allerdings wirkten die Essener phasenweise etwas zu unkonzentriert im Angriff, erlaubten sich zudem einfache Abspielfehler. Rimpar wusste das zu nutzen und je enger das Ergebnis wurde, desto größer wurden die Emotionen. Bissige Zweikämpfe und viele Zeitstrafen machten das Spiel zum Teil etwas hitzig, sodass immer wieder auch das Berliner Schiedsrichter-Duo in den Mittelpunkt rückte. Oft haderten beide Mannschaften mit den Entscheidungen, mussten diese aber so hinnehmen. Die Gäste kamen besser damit klar und nutzen eine Schwächephase des TUSEM, um das Ergebnis zu drehen. Spätestens nach dem 18:19 (54.) begann für viele Essener Fans das große Zittern. Reißt die Serie? Nein. Denn die Mannschaft von der Margarethenhöhe kämpfte sich zurück und hielt die Partie offen. Wichtige Paraden von Sebastian Bliß und zwei ebenso wichtige Treffer von Youngster Felix Käsler brachten den TUSEM zurück in die Erfolgsspur und letztendlich konnte Noah Beyer mit dem 23:21 den Schlusspunkt setzen.

„Wir haben viel zu viele hundertprozentige Chancen liegengelassen. Wir sind teilweise an einem sehr starken Max Brustmann gescheitert, aber teilweise auch einfach an den eigenen Fehlern. Wir haben die Chancen gut rausgespielt und hatten Phasen, in denen wir richtig stark waren. Da hätten wir den Sack zu machen müssen. Dass man so ein Spiel mit 23 Toren gewinnt: Keine Ahnung, wie das geht. Ich glaube die Kunst war diesmal, nur 21 Gegentore zu bekommen. Die Abwehr war gut, aber insgesamt hätten wir das Spiel deutlicher gestalten können. Am Ende habe ich den Anspruch an mich und an die Jungs, dass wir immer 100 Prozent geben. Zum Glück ist es uns diesmal nicht auf die Füße gefallen. Trotzdem muss ich sagen: Letztendlich hat die bessere Mannschaft gewonnen“, sagte TUSEM-Trainer Jaron Siewert nach der Partie.

Für den TUSEM steht nun wieder ein Auswärtsspiel an. Am nächsten Samstag (16.12.) geht es zur HSG Konstanz, Anwurf in der Schänzle-Sporthalle ist um 20 Uhr.

TUSEM Essen - DJK Rimpar Wölfe 23:21 (11:9)

TUSEM: Bliß, Mangold; Beyer (6/5), J.Ellwanger (5), Hegemann, L.Ellwanger, Roosna, Wöss (2), Kintrup (1), Szczesny (4), Käsler (2), Ridder (1), Müller, Seidel, Skroblien, Zechel (2).

Rimpar: Wieser, Brustmann; Kraus, Schmitt (1), Schömig (3), Böhm, Gempp (1), Schäffer (1), Schmidt (5), Kaufmann (4), Meyer, Brielmeier (2), Herth (4).

Siebenmeter: 7/5 - 4/3.

Zeitstrafen: 5 - 7 (Disqualifikation Schäffer, 50.).

Schiedsrichter: Kroll/Polke (Berlin).

Zuschauer: 1685.

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