Montag, 18. Dezember 2017


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TUSEM feiert ersten Saisonsieg

Essen, (lifePR) - Die Handballer vom TUSEM Essen haben ihren ersten Saisonsieg in der 2. Bundesliga eingefahren. Gegen den Aufsteiger HC Elbflorenz aus Dresden setzte sich die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert verdient mit 27:22 (12:12) durch.

„Ich bin überglücklich, dass wir es endlich geschafft haben“, sagte Siewert nach der Partie und zeigte sich dabei sichtlich erleichtert. Im sechsten Anlauf hat es mit dem ersten Sieg in der neuen Spielzeit geklappt – und das auf überzeugende Art und Weise. Denn von Beginn an präsentierte sich der TUSEM wach und in der Abwehr kompakt. Einige Paraden von Torhüter Sebastian Bliß ließen zudem die Gäste aus Sachsen verzweifeln. Auf der anderen Seite war es zu meist Rückraumspieler Dennis Szczesny, der mit seiner Wucht durch die Dresdener Abwehr hindurch brach und seiner Mannschaft einen Drei-Tore-Vorsprung besorgte (7:4, 15.). Bis dato ließen die Hausherren nicht viel anbrennen, kamen jedoch etwas aus dem Takt. Plötzlich waren sie wieder da, die technischen Fehler und ungenauen Abschlüsse. Der HC Elbflorenz nutzte das aus und erkämpfte sich den Ausgleich, ehe sich das Ergebnis sogar noch drehte. Aber Christoph Reißky, der während der für den TUSEM spielfreien Woche für die Füchse Berlin per Zweitspielrecht aktiv war und erst kurzfristig nach Essen zurückgekehrt war, steuerte zwei Treffer bei, weshalb es mit Gleichstand (12:12) in die Kabinen ging.

Für die rund 1600 Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ sollte sich das Kommen lohnen, denn im zweiten Durchgang wurde es noch einmal spannend. Mit viel Kampf starteten beide Teams in den zweiten Teil und duellierten sich auf Augenhöhe. Dann aber kam Kapitän Jonas Ellwanger, der mit seiner Durchschlagskraft ein ums andere Mal erfolgreich vor dem Dresdener Tor auftauchte und die Bälle eiskalt ins Netz katapultierte. Zudem hielt der Abwehrblock der Gastgeber in den meisten Fällen stand und wenn doch mal ein Ball durchkam, hatte meist Bliß seine Hände im Spiel. Insgesamt verhinderte der TUSEM-Torwart 15 Gegentore an diesem Abend. 

So kam der Traditionsklub von der Margarethenhöhe dem ersten Sieg immer näher, musste dennoch wieder zittern. Nachdem der HC Elbflorenz auf 20:22 (50.) verkürzt hatte, drohte die Partie noch zu kippen. Aber zweimal war Neuzugang Tom Skroblien hellwach und schaltete schnell. Seine beiden Tore zum zwischenzeitlichen 24:20 bedeuteten die Entscheidung und sorgten für richtig gute Stimmung in der Halle. In den Schlussmomenten der Partie standen die Fans auf ihren Plätzen und feierten gemeinsam mit der Mannschaft den ersten Saisonsieg.

„Danke an die Halle. Auch diesmal war wieder spürbar, dass wir die Halle hinter uns hatten“, freute sich TUSEM-Trainer Jaron Siewert über die Stimmung und ergänzte zum Spiel: „Wir sind froh, dass wir den Sieg bei uns behalten haben und sich die Jungs endlich für ihre Leistungen belohnt haben. Das steht über allem. Zwischenzeitlich war die Knappheit im Spiel zu spüren, aber wir hatten zum Glück das Momentum diesmal auf unserer Seite, unter anderem mit Jonas und Blissi.“

Sein Trainerkollege aus Dresden sah einen verdienten Erfolg des TUSEM. Christian Pohler: „Der Sieg ging auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben es verpasst aus der vermeintlichen Verunsicherung der Essener Profit zu schlagen. In den wichtigen Phasen haben sich zudem die Fehler gehäuft.“

Für den TUSEM geht es schon am kommenden Dienstag (3. Oktober) in der Liga weiter, dann mit einem Auswärtsspiel. Die Essener müssen beim Bundesliga-Absteiger HSC Coburg ran, Anwurf in der HUK-Coburg Arena ist um 17 Uhr.

TUSEM Essen - HC Elbflorenz 27:22 (12:12)

TUSEM: Bliß, Mangold; Beyer (5/3), J.Ellwanger (8), L.Ellwanger, Wöss (2), Szczesny (4), Ridder, Müller, Seidel (1), Reißky (3), Skroblien (3), Zechel (1).

HCE: Halfmann, Huhnstock; Hruscak (4), Jurgeleit (7/5), Boese (1), Dierberg, Gugisch (2), Buschmann, De Santis, Flödl (1), Zele (1), Kammlodt (4), Becvar (1), Quade (1).

Siebenmeter: 3/3 - 5/5. 

Zeitstrafen: 4 - 3.

Schiedsrichter: Borchardt/Grude (Berlin).

Zuschauer: 1598.

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