Dienstag, 21. November 2017


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Lärmschlucker in Gardinenqualität

Weisbrod-Zürrer bringt neuartige Schallschutzvorhänge aus Trevira CS auf den Markt

Hattersheim, (lifePR) - Die Qualitäten der neuen Kollektion Silent Space stellen eine echte Neuheit dar und dürften eine Marktlücke füllen. Die Textildesignerin Annette Douglas und die Schweizer Weberei Weisbrod-Zürrer AG haben sich die nicht einfache Aufgabe gestellt, Vorhangstoffe zu entwickeln, die Schall hervorragend absorbieren, dabei aber leicht und lichtdurchlässig sind und gleichzeitig die hohen Designansprüche der Einrichter erfüllen. Eine Kombination, die in der modernen Innenarchitektur bis dahin fehlte. Da diese Stoffe in erster Linie für den Objektmarkt bestimmt sein sollten, war die Schwerentflammbarkeit ein weiteres wichtiges Kriterium, und deshalb wurde diese Kollektion in Trevira CS realisiert.

Annette Douglas entwickelte die Kollektion gemeinsam mit dem Schweizer Prüfinstitut Empa unter der Marke "Annette Douglas Textiles Acoustics®". Weisbrod-Zürrer AG produzieren und vertreiben diese exklusiv unter dem Kollektionsnamen Silent Space.

Textilien als wichtige Schallabsorber

Lärm nervt. Er stört die Kommunikation, vermindert die Arbeitsleistung und macht müde - in Extremfällen gar krank. In Räumen, in denen Menschen arbeiten, miteinander reden oder sich erholen wollen, sind deshalb Schall absorbierende Flächen notwendig. Sie verkürzen den Nachhall (das Echo) und machen die Räume dadurch ruhiger. So genannte "schallharte" Materialien wie Glas und Beton, die häufig in der Innenarchitektur verwendet werden, absorbieren Schall allerdings kaum. Zur Dämpfung von Schall werden häufig schwere Vorhänge eingesetzt, beispielsweise aus Samt. Leichte und transparente Vorhänge sind dagegen miserable Schallschlucker und damit akustisch praktisch wirkungslos. Zumindest waren sie das bislang. Bisher galt im Prinzip: je mehr Schall geschluckt werden soll, desto schwerer und dichter muss der Stoff sein. Nun gibt es Vorhänge mit Gardinengewicht, die bis zu fünfmal mehr Schall absorbieren als ihre konventionellen Entsprechungen und trotzdem das Tageslicht in den Raum hineinlassen.

Textilentwicklung am Computer

Entstanden ist dieses erste akustisch optimierte Leichttextil durch erfolgreiche Kombination von Computermodellierung, akustischer Messung und Textilfachwissen. Gemeinsam mit der Empa gelang es der Projektleiterin und Textildesignerin Annette Douglas, die neuen Erkenntnisse webtechnisch umzusetzen. In Kombination mit zahlreichen akustischen Messungen an verschiedenen, eigens von Weisbrod-Zürrer gewobenen Proben konnte das Gewebe Schritt für Schritt akustisch optimiert werden. Weisbrod-Zürrer, als Industriepartner an diesem Projekt beteiligt, konnte schließlich die anspruchsvollen Herstellungsprozesse so anpassen, dass die industriell gefertigten Vorhänge tatsächlich die gewünschten akustischen Eigenschaften aufwiesen.

Starkes Interesse im Objektbereich

Weisbrod-Zürrer stieß nach der Markteinführung der Kollektion mit den drei Qualitäten Streamer, Liquid und Whisper auf ein enormes Interesse. Selbst Fachleute seien begeistert, heißt es bei der Empa. "Akustiker staunen nicht schlecht, wenn sie die entsprechenden Kennwerte sehen, die wir mit den neuen Vorhängen bei Messungen im Hallraum erreicht haben", so die Feststellung von Kurt Eggenschwiler, Leiter der Empa-Abteilung "Akustik/Lärmminderung".Die neuen Textilien lassen sich überall dort einsetzen, wo Schallschutz erwünscht, aber auch Lichtdurchlässigkeit der Fensterdekoration erforderlich ist, etwa in Büros, Sitzungszimmern, Restaurants, Hotellobbys, Seminarräumen bis hin zum Mehrzwecksaal. Oft leisten sie den entscheidenden Beitrag, um die für diese Räume geltenden akustischen Anforderungen und Richtlinien zu erfüllen. Aber auch im Privatbereich ist der Einsatz vorstellbar.

Über Weisbrod-Zürrer AG:

Die 1825 gegründete Weberei Weisbrod-Zürrer AG mit Sitz in Hausen (Schweiz) hat 120 Mitarbeiter sowie lokale Vertretungen in 25 Ländern. Von den drei Textilabteilungen (Dekostoffe, Damenbekleidungsstoffe, Krawatten & Accessoires) mit insgesamt 65 modernen Jacquard- und Schaftwebstühlen tragen die Dekostoffe den größten Anteil am Umsatz bei. Außerdem unterhält das Unternehmen ein Stoff- und Fahnengeschäft.

Weisbrod-Zürrer vermarktet pro Jahr mehr als eine Million laufende Meter Stoff, 50% davon aus eigener Produktion. 90% des Umsatzes in Höhe von rund 16 Mio. SFr werden im Export erzielt, wobei Deutschland, Japan und China die wichtigsten Auslandsmärkte sind. Jährlich werden rund eine Million Schweizer Franken in Ausbau und Modernisierung investiert.

Im Dekostoffbereich bietet Weisbrod-Zürrer eine umfangreiche Trevira CS Kollektion an.

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