Freitag, 15. Dezember 2017


Über 235.000 Frühstücks-Fans starten fair in den Tag

Endspurt der Fairtrade-Frühstückskampagne bis zum 29. Mai

Köln, (lifePR) - Ein Frühstück im Garten, auf dem Balkon, mit Freunden, in der Kantine. Auf dem Tisch viele verschiedene Produkte, die alle eines gemeinsam haben: das Fairtrade-Siegel als Zeichen für fair gehandelte Waren. Während der Aktionswochen des Fairtrade-Frühstücks kamen deutschlandweit bisher über 40.000 Menschen zusammen, um bei 270 Frühstücken und 242 Verkostungen den Fairen Handel stärker ins Bewusstsein zu rücken und die Idee von Fairtrade zu verbreiten. Weltweit beteiligten sich mehr als 235.000 Menschen aus 22 Ländern an der Kampagne, mehr als doppelt so viele wie 2010. Neben Ländern wie der Schweiz, Belgien, Japan und Südkorea nahmen auch die Produzentenländer Ghana, Südafrika und Brasilien an der Kampagne teil.

"Auf den meisten Frühstückstischen in Deutschland stehen ein oder mehrere Produkte, die aus dem Süden dieser Welt kommen. Kaffee, Tee, Zucker, Kakao, Honig - typische Frühstückszutaten, die meist aus Entwicklungsländern stammen. Wer sich das bewusst macht und auf Fairtrade umstellt, trägt unmittelbar dazu bei, die Lebensbedingungen der Produzenten zu verbessern", sagte TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath. Neben Supermärkten mit Verkostungsangeboten, beteiligten sich vor allem Privatpersonen, Vereine, Schulen und Organisationen mit kreativen Ideen an der Frühstückskampagne - Fotos vieler Frühstücke sind auf der Fotogalerie der TransFair-Internetseite zu sehen. In der ghanaischen Hauptstadt Accra trafen sich Produzenten aus dem ganzen Land zu einem Fairtrade-Frühstück mit eigenen ghanaischen Fairtrade-Produkten wie Ananas, Bananen, Nüssen und Kakao.

Mitmachen, fair frühstücken und gewinnen

Die Fairtrade-Frühstücks-Aktion läuft noch bis zum 29. Mai. Wer bis dahin sein Frühstück im Internet unter www.fairtrade-deutschland.de anmeldet, hat die Chance einen von drei Gepa-Frühstückskörben zu gewinnen. Auch auf der Facebook-Seite von Fairtrade Deutschland sind mit Witz und Ideenreichtum tolle Preise zu ergattern: Der Fairtrade-Sprachmagnet für den Kühlschrank besteht aus vielen Einzelwortbausteinen, aus denen sich mit ein bisschen Kreativität verschiedenste Sätze bilden lassen. TransFair sucht nun den längsten Fairtrade-Frühstücks-Satz. Den besten Wortjongleuren winkt ein Paket mit fair gehandelten Produkten der GEPA im Wert von über 80 Euro.

Größte Aktionswoche für den Fairen Handel: "Faire Woche"

Am 16. September beginnt die größte Aktionswoche des Fairen Handels, die "Faire Woche". Vom 16. bis 30. September dreht sich bundesweit in vielen Supermärkten, auf Schulhöfen, in der Gastronomie und bei mehreren tausend weiteren Veranstaltungen alles um faire Handelsalternativen. 2011 feiert die Faire Woche ihr 10-jähriges Bestehen. Das Motto "Fair ist mehr" macht deutlich, dass der Faire Handel einen Mehrwert bietet: er ermöglicht Produzenten mehr Bildung, mehrZukunftsperspektiven und mehr Lebensqualität. Konsumenten können sich auf gerechte Herstellungs- und Handelsstrukturen verlassen und profitieren von guter Qualität. Alle Infos zur Fairen Woche unter www.fairewoche.de.

Highlights im Fairtrade-Kalender: Weltrekordversuch mit der "Kaffee.Pause.Fair"

In den Rahmen der Fairen Woche fällt auch die große "Kaffee.Pause.Fair". Am Tag des Kaffees, dem 30. September 2011, ruft TransFair zum Weltrekordversuch im fairen Kaffee-Trinken auf. "Wir wollen zeigen, dass jede Tasse Fairtrade-Kaffee zählt und jede Tasse Fairtrade-Kaffee wirkt", erklärte Dieter Overath die Aktion. Teilnehmer an der Kaffee.Pause.Fair können sich bereits einige Wochen vor Beginn des Weltrekordversuchs auf der Internetseite www.fairtrade-deutschland.de anmelden und kostenlos Materialien bestellen. Der"Tassen-Ticker" zählt die getrunkenen Tassen Fair-Kaffee.

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern für fair gehandelte Produkte zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in 30.000 Geschäften. In über 18.000 gastronomische Betriebe wird Fairtrade-Kaffee und -Kakao ausgeschenkt.

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International (FLO), in dem Initiativen aus 27 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Unter Beteiligung aller Stakeholder setzt FLO die international gültigen Fairtrade-Standards fest. Zusätzlich unterstützt und berät der FLO e.V. die Produzentengruppen durch lokale Berater.

Alle beteiligten Akteure werden regelmäßig von FLO-CERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft mit Sitz in Bonn arbeitet mit einem unabhängigen, transparenten und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 65 (DIN EN 45011). Unabhängige Inspektoren kontrollieren weltweit über 1.000 Händler und fast ebenso viele Produzentengruppen. Mit den Überprüfungen wird gewährleistet, dass die Fairtrade-Standards eingehalten werden, die Mehreinnahmen den Produzenten-organisationen in den Entwicklungsländern zufließen und dort selbstbestimmt und nachhaltig eingesetzt werden. Mehr Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de.



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