Dienstag, 21. November 2017


Rosige Aussichten zum Muttertag

Fairtrade kaufen - Freude schenken

Köln, (lifePR) - Wer am Muttertag "Danke" sagen möchte, greift gerne zu Süßem oder einem Strauß Blumen. Ob Schokolade oder Rosen, Geschenke aus Fairem Handel machen nicht nur den Müttern hierzulande Freude. Denn bei Fairtrade erhalten die Produzenten in den Herstellerländern des Südens gesicherte Preise und eine zusätzliche Prämie für Gemeinschaftsprojekte. "Fairtrade gibt mir eine zweite Chance im Leben. Als ich hier auf der Blumenfarm ankam, hatte ich nichts. Durch Fairtrade habe ich einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz gefunden. Die Fairtrade-Prämie ermöglichte mir, nochmals zur Schule zu gehen und mich weiterzubilden. Jetzt kann ich für mich und meine Familie aufkommen." sagt Sylvia Chepkemboi Tanui, Blumenarbeiterin im kenianischen Kericho. "Fairtrade-Rosen zum Muttertag beschenken zwei Frauen gleichzeitig und leisten so einen direkten Beitrag zur Armutsbekämpfung", so TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath. Immer mehr Verbraucher legen Wert auf verantwortungsvollen Konsum und achten beim Einkauf auf das Fairtrade-Siegel. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 18 Prozent auf rund 400 Millionen Euro. Die Auswahl für faire Geschenke zum Muttertag ist groß: Rund 2000 Fairtrade-Produkte sind inzwischen erhältlich.

Rosen aus Ostafrika

Die große Nachfrage nach der "Königin" der Blumen kann der heimische Anbau nicht decken. 80 Prozent der Rosen, die in Deutschland verkauft werden, müssen importiert werden. Rund die Hälfte davon aus Kenia. Fairtrade ermöglicht den vielen Pflückerinnen und Arbeitern bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Die internationalen Fairtrade-Standards beinhalten soziale und ökonomische Richtlinien wie Mutterschutz, Versammlungsfreiheit sowie direkte, langfristige Handelsbeziehungen. Auch ökologische Aspekte gehören dazu, darunter der sparsame Umgang mit Wasser und die schrittweise Reduzierung von Pestiziden. Obwohl sie per Flugzeug nach Deutschland transportiert werden, weisen sie eine bessere Ökobilanz auf als Rosen aus europäischen Gewächshäusern, denn durch das durchgehend warme Klima entfällt die energieaufwändige Beheizung der Treibhäuser. Der Erfolgskurs von Fairtrade-Rosen ist beachtlich: Über 80 Millionen Stiele wurden 2011 verkauft. Mit knapp sieben Prozent Marktanteil haben sich Blumen aus Fairem Handel am deutschen Markt etabliert.

Cosma Shiva Hagen mit TransFair in Kenia

Fairtrade-Botschafterin Cosma Shiva Hagen überzeugte sich im April selbst von den positiven Auswirkungen von Fairtrade. Die Schauspielerin besuchte Blumenfarmen in Kenia und zeigte sich von den Projekten und Menschen beeindruckt: "Es ist symbolisch sehr schön, dass man, wenn man seiner Mutter zum Muttertag Fairtrade-Rosen schenkt, gleichzeitig dazu beiträgt, dass auch die Mütter hier in gewisser Weise beschenkt werden."

Faires Muttertags-Frühstück

Der faire Kaffee frisch gebrüht, dazu Brötchen mit Fairtrade-Honig und -Schokobrotaufstrich und für den Energieschub eine faire Banane: Ein Muttertags-Frühstück eignet sich nicht nur als Überraschung für Mamas, sondern auch als Aktion im Rahmen der Kampagne "Fairtrade-Frühstück". Bis zum 20. Mai ruft TransFair bundesweit dazu auf, bewusst mit fairen Produkten in den Tag zu starten und so ein Zeichen für mehr Fairness zu setzen. Auch Hannes Jaennicke ist von der Fairtrade-Idee überzeugt, "deshalb kaufe ich alles, was nur irgendwie geht, mit dem Fairtrade-Siegel", so der Schauspieler. Er ist Botschafter der Frühstücks-Kampagne. Mitmachen und auf faire Handelsbedingungen aufmerksam machen kann jeder. Wer sein Frühstück auf der Webseite von TransFair anmeldet (www.fairtrade-deutschland.de), hat die Chance, tolle Preise zu gewinnen.

Blumenfinder:

Fairtrade-Blumen erhalten Sie unter anderem bei: Rewe, Penny, Toom, Edeka, Netto, Real, Hit, Tegut, Blumen Risse, Blume 2000 sowie bei über 400 Floristen. Weitere Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de/gastro-und-blumenfinder.

Internationales Netzwerk und Kontrollen:

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International (FLO), in dem Initiativen aus 27 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Unter Beteiligung aller Stakeholder setzt FLO die international gültigen Fairtrade-Standards fest. Zusätzlich unterstützt und berät der FLO e.V. die Produzentengruppen durch lokale Berater. Alle beteiligten Akteure werden regelmäßig von FLO-CERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft mit Sitz in Bonn arbeitet mit einem unabhängigen, transparenten und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 65 (DIN EN 45011). Unabhängige Inspektoren kontrollieren weltweit über 1.000 Händler und fast ebenso viele Produzentengruppen. Mit den Überprüfungen wird gewährleistet, dass die Fairtrade-Standards eingehalten werden, die Mehreinnahmen den Produzentenorganisationen in den Entwicklungsländern zufließen und dort selbstbestimmt und nachhaltig eingesetzt werden. Mehr Informationen unter www.fairtrade-deutschland.de.

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in 36.000 Geschäften. Über 18.000 gastronomische Betriebe schenken Fairtrade-Kaffee und -Kakao aus. 200 Firmen stellen rund 2000 Produkte unter den Fairtrade-Bedingungen her. www.fairtrade-deutschland.de

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