Mittwoch, 22. November 2017


Fair von Aachen bis Leipzig

Fünf Fairtrade-Stadt-Auszeichnungen in der Fairen Woche

Köln, (lifePR) - Was haben Hamburg, Unkel, Herne und Freising gemeinsam? Diese Städte tragen bereits den Titel "Fairtrade-Stadt". Seit zweieinhalb Jahren gibt es die Kampagne in Deutschland und die Zahl der Fairtrade-Städte, -Gemeinden und -Landkreise steigt beständig. "Das große Interesse der Kommunen deutschlandweit zeigt, dass das Thema faire Beschaffung eine hohe Relevanz hat. Die Kampagne bietet eine tolle Chance, den Fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen und verantwortungsvollen Konsum zu schaffen", sagt TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath. Allein während der bundesweit größten Aktionswoche zum Fairen Handel, der "Fairen Woche" vom 16. bis 30. September, werden fünf weitere Städte mit dem begehrten Titel ausgezeichnet.

Zum Auftakt der Fairen Woche erhält Düsseldorf am 16. September die Fairtrade-Stadt Urkunde. Die Landeshauptstadt hat alle Kriterien erfüllt, die die Auszeichnung verlangt: Im Rathaus trinken die Stadtabgeordneten Fairtrade-Kaffee, es gibt eine Vielzahl an Schulen, Vereinen, Geschäften und Gastronomie-Betrieben, die fair gehandelte Produkte führen und über den Fairen Handel informieren. Eine Steuerungsgruppe, die aus Vertretern unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche besteht, kümmert sich darum, dass die verschiedenen Akteure vernetzt sind und lokale Medien über das Thema und die Aktivitäten in Sachen Fairtrade berichten.

Ein Prinz für die Fairtrade-Stadt Leipzig

Neben Düsseldorf wird auch Leipzig zur Fairtrade-Stadt gekürt. Schirmherr der Auszeichnung am 26. September ist Sebastian Krumbiegel, Sänger der Musikgruppe "Die Prinzen" und gebürtiger Leipziger: "Es ist schön zu sehen, wie die Kampagne viele verschiedene Menschen verbindet und an einem Strang ziehen lässt. Fairtrade-Stadt zu werden hat also in doppelter Hinsicht einen positiven Effekt: Für die Menschen in den Herkunftsländern der Produkte und für das Gemeinschaftsgefühl in den Städten der Konsumentenländer."

Termine für die Titelverleihung der Kampagne Fairtrade-Town:

27.08.: Waltrop
16.09.: Düsseldorf
26.09.: Leipzig und Aachen
27.09.: Münster
29.09.: Lünen

Hintergrundinformationen unter www.fairtrade-towns.de und www.fairtrade-deutschland.de

Faire Woche und Kaffee.Pause.Fair

Dass sich Düsseldorf, Leipzig, Aachen, Münster und Lünen die Faire Woche als Rahmen ihrer Titelverleihung ausgesucht haben, überrascht nicht: Die Faire Woche, bei der sich zuletzt knapp eine Million Menschen bei mehreren Tausend Veranstaltungen über faire Handelsbedingungen und die Produktvielfalt des Fairen Handels informierten, findet dieses Jahr zum zehnten Mal statt .

Am 30. September, dem offiziellen Tag des Kaffees, setzt TransFair bei der Aktion Kaffee.Pause.Fair ein Zeichen für den Fairen Handel. Bundesweit ruft der gemein-nützige Verein dazu auf, bei fairen Kaffeepausen gerechtere Handelsalternativen sichtbar zu machen und einen Weltrekord im fairen Kaffee-Trinken aufzustellen. Das Ziel: mindestens 500.000 Tassen Fairtrade-Kaffee an einem Tag.

Mehr Informationen und Anmeldung unter www.fairtrade-deutschland.de/kaffee.pause.fair und www.fairewoche.de

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. dabei nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gibt es bundesweit in 36.000 Verkaufsstellen. In über 18.000 gastronomischen Betrieben wird Fairtrade-Kaffee und -Kakao ausgeschenkt.

Der Titel "Fairtrade-Stadt" wird an Kommunen vergeben, die sich in besonderer Weise für den Fairen Handel einsetzen und bestimmte Kriterien erfüllen, die dieses Engagement untermauern. In Deutschland trägt der TransFair e.V. die Kampagne und bringt so unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards im Fairen Handel ermöglichen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in das eigene Handeln zu integrieren. Mehr Informationen und Hintergründe unter www.fairtrade-deutschland.de sowie www.fairtrade

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