Freitag, 19. Januar 2018


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Ein grenzüberschreitendes Gartenparadies blüht auf

Das junge und höchst aktive Gartennetzwerk Hohenlohe stellt sich vor

Künzelsau, (lifePR) - Bei den Fürstlichen Gartentagen auf Schloss Langenburg trat das Gartennetzwerk Hohenlohe zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Der überregionale Zusammenschluss von bisher 12 Mitgliedern und weiteren Gleichgesinnten aus den Landkreisen Hohenlohekreis, Schwäbisch Hall, Ostalbkreis, Main-Tauber-Kreis sowie dem bayerischen Kreis Ansbach will den bekannten und weniger bekannten Gartenparadiesen dieser fränkischen Region zu mehr Beachtung bei Gartenliebhabern von nah und fern verhelfen.

Der Ort hätte passender nicht sein können: Am 1. September 2017 trafen sich die Mitglieder des Gartennetzwerks Hohenlohe auf Schloss Langenburg, um die neu gegründete Organisation der Öffentlichkeit vorzustellen und zum ersten Mal den „Garten des Jahres“ auszuzeichnen. Während im Park von Schloss Langenburg bei den Standbesitzern die letzten Vorbereitungen für eine der größten Gartenmessen im süddeutschen Raum liefen, tagten im Schloss Park- und Gartenbetreiber aus fünf Landkreisen. Die Idee hatten die Initiatoren im Zuge der Vorbereitungen zur Landesgartenschau in Öhringen entwickelt, jetzt beim ersten gemeinsamen Auftritt präsentierten sie ihr Erfolg versprechendes Konzept und erste Resultate.

Vom Eicheler Hofgarten in Wertheim bis Schloss Hohenstadt in Abtsgmünd, vom Hans- und Sophie-Scholl-Pfad im Kochertal bis Schloss Schillingsfürst im fränkischen Bayern reichen die Netze der Arbeitsgemeinschaft, die wiederum eine Unterorganisation des Vereins „Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg (SBG)“ bildet. Dass sie Landkreis- und sogar Landesgrenzen sprengt, hat einen guten Grund, denn hier wird nicht in Schlagbäumen gedacht, sondern das Verbindende gesehen. „Es sollen sprichwörtlich keine Maschendraht-Zäune zwischen den Anbietern unserer ‚wachsenden‘ Sehenswürdigkeiten aufgebaut werden“, betonte Schirmherr und Mitinitiator Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg. Er bewies auch gleich, dass dies keine leeren Worte sind und die Nachbarschaft bestens funktioniert, denn er verlieh im Auftrag des Netzwerks die Auszeichnung „Garten des Jahres“ dem Burggarten Rothenburg ob der Tauber.

Artenvielfalt an Gärten und Parks

Viel beachtete Gärten und Parkanlagen wie der Rothenburger Burggarten oder der Kurpark von Bad Mergentheim fungieren als Leuchttürme, die die Aufmerksamkeit auf weniger bekannte grüne Oasen lenken sollen. Auch der Burgpark der Gamburg oder „Die Haselklinge“ in Kreßberg sind nicht weniger lohnende Ziele. Mit den Gärten in Kloster Schöntal und Schloss Weikersheim sind ebenfalls Objekte der „Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ vertreten. Für deren Geschäftsführer Michael Hörrmann steht fest: „Bekannte Gärten schaffen die Aufmerksamkeit, die auch den bisher eher noch verborgenen Juwelen der Region zugutekommt“.

Parks auf Schlössern und Burgen, in Städten und kleineren Gemeinden, Freilandmuseen und Wildparks, Bauern- und Pfarrgärten – alle, deren Gelände für Besucher zugänglich ist, sind im Gartennetzwerk willkommen. Eine Mitgliedschaft bietet darüber hinaus viele Vorteile. Man tauscht sich mit Gleichgesinnten aus, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Parks und Gärten in Hohenlohe und seinem Umland interessierten Gästezielgruppen näher zu bringen. Bei laufenden und geplanten Projekten bestehen Mitgestaltungsmöglichkeiten, bei Anzeigenschaltungen und Marketingaktionen sind interessante Rabatte erhältlich. Die Angebote werden in der Broschüre „Park- und Gartenparadies Hohenlohe“, im Internet und bei Messen einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Mit der Broschüre „Park- & Gartenparadies Hohenlohe“ wurde eine Neuauflage veröffentlicht, die die Angebote übersichtlich und informativ auflistet. Und nicht zuletzt erhalten Mitglieder und die beteiligten Akteure die Chance, zum „Garten des Jahres“ gekrönt zu werden.

Die Geschäftsstelle des Netzwerks befindet sich bei der Touristikgemeinschaft Hohenlohe im Landratsamt des Hohenlohekreises in Künzelsau. Ansprechpartnerin ist Luana Neugebauer (Tel. 07940 18 221; Mail: luana.neugebauer@hohenlohe.de). Die Broschüre sowie weitere Informationen zur Mitgliedschaft sind auf der Homepage www.hohenlohe.de erhältlich.

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