Dienstag, 26. September 2017


Warten auf Wind beim Dragon Grand Prix in Kühlungsborn

Dragon Grand Prix vom 5. - 8. Juli 2017

Ostseebad Kühlungsborn, (lifePR) - Von vier geplanten Segeltagen konnten die Teilnehmer des Grade 1 Events nur an zwei Tagen segeln. Am Mittwoch ging es nach der offiziellen Eröffnung durch den Clubchef Peter Menzel, dem TSK-Chef Ulrich Langer und dem Wettfahrtleiter Philip Müller für die Drachen-Segler aufs Wasser.

Neben dem besten deutschen Segler Jochen Schümann segelt auch der Fize-Weltmeister aus Russland mit. Außerdem sind noch Boote aus Belgien, Schweden und der Schweiz am Start. Das erste Rennen entscheiden die Schweizer bei strahlendem Sonnenschein und 9 Knoten Wind aus Südwest für sich. Beim zweiten Rennen werden fünf Frühstarter disqualifiziert. Darunter befindet sich auch Tommy Müller mit Jochen Schümann. Sie müssen das weitere Geschehen von Land aus beobachten. Gewinner der Wettfahrt war das russische Team mit dem Steuermann Anatoly Loginov.

An den beiden folgenden Tagen ist zu wenig Wind für faire Wettfahrten. Trotzdem wurde am Donnerstag gesegelt. Peter Menzel dazu: „Wir haben zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen und den Regattakurs kurzerhand ins Hafenbecken verlegt. Das war für die Zuschauer und Teilnehmer gleichermaßen unterhaltsam!“. Unter den drei teilnehmenden Booten war auch das Team aus Mecklenburg-Vorpommern mit Michael Schmidt am Steuer. Es wurden außerhalb der Wertung drei Wettfahrten gesegelt, die alle im Hafen hautnah miterleben konnten. Gestartet wurde an der Spundwand nur wenige Meter von den Zuschauern entfernt. Jeder konnte wunderbar beobachten, wie so eine Regatta abläuft. Spannend war für alle, die knappen Manöver zu beobachten, bei denen teilweise nur Zentimeter Platz zwischen den Booten war.

Am Samstag konnten noch zwei Wettfahrten gesegelt werden, bevor der Wind wieder abnahm. Es waren schwierige Bedingungen, da an dem Tag der Wind und der Strom aus verschiedenen Richtungen kamen. Hinzu kommt, dass die Segler bei nur vier gültigen Wettfahrten nicht ihr schlechtestes Rennen streichen dürfen. Das bedeutet, dass sich die Segler keine Fehler erlauben dürfen. Im dritten Rennen setzte das russische Team seinen Erfolg vom Mittwoch mit einem zweiten ersten Platz fort. Das vierte Rennen gewann das schwedische Team.

Der Gesamtsieger des Dragon Grand Prix in Kühlungsborn war dann aber das deutsche Team mit Steuermann Pedro Andrade. Sie verwiesen mit zwei zweiten und zwei dritten Plätzen die beiden russischen Teilnehmer RUS 27 und RUS 76 auf Platz zwei und drei. Das Team von Michael Schmidt landete auf dem siebten und Tommy Müller mit Jochen Schümann durch den Frühstart auf dem 13. Platz. Bei der Siegerehrung bedankte sich der Klassenchef Helmut Schmidt nochmal persönlich bei den vielen freiwilligen Helfern an Land und auf dem Wasser. Peter Menzel: „Die Regatta ist international erstklassig besetzt und darauf kann Kühlungsborn sehr stolz sein. Doch am meisten bewegt mich jedes Jahr das ehrenamtliche Engagement aller Mitglieder. Viele nehmen Urlaub. Kinder und Senioren helfen Hand in Hand von der Versorgung bis zur Logistik. Das ist schon etwas sehr Besonderes!“.

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